Iserlohn Roosters – Schwenninger Wild Wings 2:7 (0:5, 2:1, 0:1)
Die Stimmung unter den 4.134 Zuschauern war prächtig, die Fans hatten sich sogar eine neue Choreographie einfallen lassen. Sie hatten allerdings ihre Banner noch gar nicht richtig eingerollt, da stand es schon 0:1. Filip Reisnecker traf nach nur 53 Sekunden für Schwenningen.
Mit zwei Treffern innerhalb von nur 20 Sekunden durch Philip Feist und Daryl Boyle in der dritten Spielminute war die Begegnung eigentlich schon gelaufen. Vorne harmlos, hinten desolat, so präsentierte sich das Team des ratlosen Roosters-Trainers Greg Poss. Das hatte weitere Folgen noch im ersten Drittel. Zach Senyshyn in der 17. und Alex Trivellato in der 18. Spielminute schraubten das Ergebnis auf 5:0 bis zum ersten Pausentee. Die Roosters, die auf den verletzten Kapitän Hubert Labrie verzichten mussten und für die erneut Andreas Jenike im Tor stand, hatten keine Antwort auf die konzentriert auftretenden Gäste.
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Ab dem zweiten Durchgang konnten die Sauerländer das Spiel offener gestalten. Folgerichtig verkürzte Marcel Barinka in der 25. Spielminute mit seinem Tor auf 1:5. Aber die Wild Wings blieben ihrerseits die Antwort nicht lange schuldig. Drei Minuten später stellte Benjamin Marshall den Fünf-Tore-Vorsprung mit seinem Treffer zum 1:6 wieder her. Cedric Schiemenz traf für die Roosters noch vor der zweiten Drittelpause zum 2:6.
In einer vor vielen Strafzeiten geprägten Begegnung traf William Weber nach nur 19 Sekunden im letzten Drittel zum Endstand von 2:7 für Schwenningen. Die Roosters hatten gute Tormöglichkeiten, Sven Ziegler vergab sogar noch einen Penalty, scheiterten aber ein ums andere Mal am guten Joacim Eriksson im Gehäuse der Wild Wings.
Für die Gäste war der Saisonstart nach den Siegen daheim gegen Mannheim in der Overtime und auswärts am Seilersee in Iserlohn perfekt. Die Roosters sind deutlich auf den Boden der Tatsachen zurückgekommen. Sie müssen am Freitag bei den Adlern aus Mannheim, einem der Meisterschaftsfavoriten, antreten.










