Jedem Film war ein spezifisches Thema gewidmet. Die jüngeren Schüler setzten sich mit Fragen rund um Cybermobbing und Freundschaft auseinander, während die Älteren sich mit anspruchsvolleren Themen wie dem Holocaust und dem Demokratieverständnis anlässlich des Internationalen Gedenktags an die Opfer des Holocaust beschäftigten. Der Film „Die Schüler der Madame Anne“ bildete die Grundlage für Fragen wie „Was sind Menschen- und Grundrechte? Wie funktioniert eine Demokratie?“ und viele weitere. „Es ist wichtig, dass sich die Schüler auch außerhalb der Schule mit solchen Themen auseinandersetzen und einen Bezug zur realen Lebenswelt herstellen“, erklärt Sonja Bittrich vom erzieherischen Kinder- und Jugendschutz des Märkischen Kreises, die mit ihrer Kollegin Evelin Schöffer die Schalksmühler Filmtage begleitete.
Zudem wurden durch Rollenspiele spielerisch Unterschiede zwischen Deutschen und Nicht-Deutschen, Frauen und Männern sowie Menschen mit Behinderungen aufgezeigt und erläutert. Die Sensibilisierung für Rassismus und Sexismus in der Gesellschaft wurde vertieft und die Bedeutung von Zivilcourage und Toleranz hervorgehoben. „Die Kinder sollen einen Anstoß bekommen, Dinge außerhalb ihrer Komfortzone zu hinterfragen“, betont Bittrich.
Wiederholung kommt in Frage
In den Räumen des 8Giebel teilten sich die verschiedenen Klassen auf. „Die Gegebenheiten waren hier sehr gut“, zeigt sich Bittrich zufrieden. Sie kann sich vorstellen, die Schalksmühler Filmtage in Kooperation mit der Primusschule, der Gemeinde Schalksmühle und dem Jugendzentrum Wansbeckplatz zu wiederholen. Dabei könnte ein neues Motto gewählt werden, um den Schülern eine abwechslungsreiche Erfahrung zu bieten.









