Der bunt geschmückte Richtbaum auf dem Dach der neuen Kita Pusteblume markierte den Beginn eines großen Meilensteins. Vertreter der Evangelischen Kirchengemeinde als Träger der Kita und die Wohnungsbaugesellschaft Halver-Schalksmühle (WHS) als Investor und Bauherr sowie das verantwortliche Architektenbüro, Handwerker und Bürgermeister Michael Brosch versammelten sich am Freitagnachmittag, 28. April, um gemeinsam das Richtfest zu feiern.
Auch die Kita-Kinder und ihre Eltern hatten die Möglichkeit zu schnuppern, in welchen Räumen sie schon bald spielen dürfen. Wann die Mädchen und Jungen dann schließlich einziehen können, kündigte der Architekt Willi Birrenbach aus Radevormwald an: „Wir erwarten im November die Fertigstellung“.
Die Rohbauarbeiten seien fertiggestellt und einige Fenster der unteren Etage bereits eingebaut. „Am Dach sind wir zu Gange“, führte der Architekt weiter aus. Nun ginge es an die Instillation von Heizung, Sanitär und Elektrik. Insgesamt 15 Parkplätze stehen den Eltern und den Erziehern künftig zur Verfügung. „Laut Baurecht braucht ein Kindergarten mindestens drei. Wir haben also relativ viel Raum“, betonte Willi Birrenbach.
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Ursprünglich wurde der Bau der Kita unter der Annahme begonnen, dass sie am 1. August 2023 eröffnet werden würde. Im Februar gaben die Investoren bekannt, dass die Kita im Winter eröffnet wird und die Kita-Kinder dann in das neue Gebäude an der Marktstraße einziehen können – LokalDirekt berichtete. Grund für die Verzögerungen waren Lieferprobleme, wie Birrenbach erklärte. Um derartige Probleme in der Zukunft vermeiden zu können, habe er von der WHS Lagerkapazitäten bereitgestellt bekommen. „Alle Materialien, an denen wir aufgrund der Lieferzeit gezweifelt haben, haben wir frühzeitig bestellt und stehen nun für uns zur Verfügung“, sagte Birrenbach.
„Hoch lebt die Kunst und die Wissenschaft, die Häuser baut und Werte schafft“, rief Zimmermann Eckhard Roß, neben dem bunten Richtbaum stehend, vom Dach des dreistöckigen Gebäudes und sprach einen Segen sowie Lob an alle Beteiligten des Neubaus, insbesondere den Handwerkern, aus. Mit einem „Prost!“ beendete er seine Rede, trank – wie es sich traditionell gehört – seinen Schnaps und warf das Glas vom Dach – das soll nämlich Glück bringen. Nach dem kräftigen Applaus durften alle Gäste erstmals den Neubau begehen und die zukünftige Evangelische Kita bei Essen und Getränken von innen bestaunen.

Kita Pusteblume: Das sind die Pläne
Willi Birrenbach erklärte, dass der Platz für insgesamt 95 Kinder ausgelegt ist. Die Betreuung der jüngsten Kinder erfolgt in einer „Nestgruppe“ (Anm. d. Redaktion: Interner Begriff der Kita). Die U3-Kinder sollen in einer Gruppe mit etwa zehn Kindern betreut werden, während ungefähr 25 weitere Kinder in der Ü3-Gruppe untergebracht sind. Die ausreichende Anzahl an Erziehern wurde bereits sichergestellt.









