Beauty-Tipps gefällig? Humboldtschüler zeigen wie es geht
Tipps, Tricks und „Beauty-Hacks“: Die Schülerinnen des Projekts „Natürlich fit und schön“ kennen sich gut aus. In einer zehnseitigen Mappe sammelten sie ihr Wissen und zahlreiche Rezepte zu selbst gemachten Handpeelings, Badesalzen und gesunden Müslis – eben alles, was der Körper zur Pflege benötigt. Auch Fragen wie „Welche Hauttypen gibt es? Welcher Hauttyp bin ich? Wie pflege ich meine trockene Haut?“ wurden von den Kosmetik-Profis auf selbst gebastelten Plakaten für die Besucher festgehalten und beantwortet.
Bei bloßen Tipps endete es aber nicht: Die Gruppe „Kosmetik selber machen“ brachten es auf die nächste Stufe und veranschaulichten durch „DIYs“ („Do It Yourself“), wie jeder mit nur wenigen Zutaten hausgemachte Kosmetik Produkte herstellen kann. Das Angebot ging von selbst gemachten Duschgelen, Badebomben bis hin zu Lippenbalsamen und sogar Lidschatten. Auf Nachfrage von Interessenten erklärte Mia aus der 5b, welche Stoffe der Haut schaden und welche sie zum „strahlen“ bringen – eine Anfängerin ist sie nicht. „Wir haben fast eine Woche lang daran gearbeitet“, erzählte Mia. Stressig, aber lohnenswert.








Eine kleine Reise nach Japan
Japans Kultur ist „interessant, schön und cool“, findet Schüler Georgios aus der 7b. Sein Projekt drehte sich rund um Japans Esskultur, Animes und dem Schriftsystem „Katakana“, das er sich selbst beibringt. Interessierten Besuchern zeigte Georgios die japanische Faltkunst „Origami“ und gab Anleitungen zu verschiedenen Falttechniken. Georgios erzählte, dass sein großes Ziel eine Japanreise sei. Zudem möchte er fließend japanisch sprechen können.





Schüler auf Höhlenforschung und im Labor
Am ersten Tag der Projektwoche ging es für die Fünft- und Sechstklässler des Projektes „Höhlenforschung“ ran an die Höhlenmalerei. „Wir haben Erde, Blätter, Gras und Blüten gesammelt, um unsere eigene Farbe herzustellen“, erzählt Kaahn aus der 6c. Das Ergebnis: Malereien von wilden Tieren, Höhlenmenschen und Handabdrücken. Aus einem Schuhkarton, zwei Gläsern, einem Wollfaden, einer Büroklammer und Waschsoda stellten die Schüler am zweiten Tag ihre eigenen Tropfsteine her. Der dritte Tag endete mit der Exkursion nach Iserlohn zu den Dechenhöhlen mit einer Höhlenführung.



Im Chemielabor ging es explosiv und experimentell zu: Josefin aus der 6a stellte voller Stolz ihre selbst hergestellten Lavalampen, Kristalle und Haargele vor. Eigentlich war Chemie „nie ihr Ding“ – nach der Projektwoche entdeckte sie diese jedoch für sich und machte es zu ihrem Lieblingsfach.


Kreativität ist gefragt
Kreativ sein? Das fehlt den Humboldtschülern auf keinen Fall. Im Projekt „Brettspiele“ ist nicht nur das strategische Spielen gefragt, sondern auch das schlaue Köpfchen – zusammen mit dem Projektleiter Fabian Molter erfanden die Schüler neue Brett- und Kartenspiele, wie etwa das „verwirrende Brettspiel“ oder „Quartett NFL“.
Wie man sein eigenes Zuhause verschönern kann, demonstrierte die Gruppe unter der Projektleiterin Katharina Hemmer – das Motto: „Dekoration selber machen“. Eine Herausforderung, mit denen die Fünftklässler keine Probleme hatten. Ganz im Gegenteil, die selbst gebastelte Dekorationsgegenstände boten den Besuchern eine Vielzahl von individuellen Einzelstücken, verziert mit Glitzer und bunten Farben.



Organisatoren zeigen sich zufrieden
Für die Projektwochen-Organisatoren Angelika Vos, Özge Kahraman und Zeynep Kaya hätte es nicht besser laufen können. „Es war anstrengend, aber gelungen“, gibt Angelika Vos, Abteilungsleiterin der Humboldtschule, als Fazit ab. Die Vorbereitung auf die Projektwoche gingen schon auf das Jahr 2020 zurück, Pandemie bedingt musste sich jedoch einiges nach hinten verschieben.















