„Wir überlegen nun, wie wir das Geld einsetzen“, berichtete die Leiterin des Sachgebiets Asyl/Integration, Stefanie Schade, in der Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses am Mittwoch, 22. März.
Plettenberg erfülle die Aufnahmequote für Flüchtlinge zu 100 Prozent, so Schade. Daher gebe es zurzeit keine Neuzuweisungen. „Wir können uns jetzt mehr auf die Betreuung der Menschen, die hier sind, konzentrieren.“ Rund 800 Flüchtlinge und Asylbewerber befänden sich derzeit in Plettenberg, darunter rund 350 Menschen aus der Ukraine.
Das Geld aus dem Unterstützungspaket – wir berichteten – solle entweder für den qualitativen Ausbau der oder die Neuschaffung von Unterbringungskapazitäten eingesetzt werden. In den städtischen Immobilien am Friedhahn und an der Ohler Straße sei noch Platz, befindet sich Plettenberg laut Schade in einer relativ komfortablen Situation. Sie geht allerdings davon aus, dass der Zustrom von Menschen, die hier Asyl suchen, weiterhin stark bleiben wird.








