Seit 1981 organisieren Menschenrechtsorganisationen zum 25. November Veranstaltungen, bei denen die Einhaltung der Menschenrechte gegenüber Frauen und Mädchen thematisiert wird. Auch die Gesprächsrunde gegen Häusliche Gewalt Plettenberg beteiligt sich.
Als äußeres Zeichen wird in diesem Jahr ab 24. November bis 10. Dezember der Turm des Paul-Gerhardt-Hauses orange angestrahlt. Die Farbe Orange symbolisiert dabei eine Zukunft ohne Gewalt gegen Frauen. Sie wurde im Zuge der von den Vereinten Nationen initiierten Orange-the-World-Kampagne festgelegt als Zeichen für eine Welt ohne Gewalt an Frauen.
Claudia Theis, Mitarbeiterin in der Psychologischen Beratungsstelle des Diakonischen Werkes und Mitglied der Gesprächsrunde gegen Häusliche Gewalt, lädt alle Kolleginnen und Kollegen ein, ihre Bürofenster oder auch ihre privaten Fenster mit orangenem Papier oder Folie zu bekleben. Wenn im Raum Licht angeschaltet ist, leuchtet das Fenster orange nach draußen und setzt ein Zeichen. Sie stellt gegebenenfalls auch Papier oder Folie zur Verfügung.
Die Gesprächsrunde gegen Häusliche Gewalt Plettenberg wird am Freitag, 24. November, das Frauen-Café in Plettenberg besuchen. Frauen verschiedener, an der Gesprächsrunde beteiligter Institutionen wie der Frauenberatungsstelle, der Psychologischen Beratungsstelle des Diakonischen Werkes und andere, werden sich und ihre Arbeit dort vorstellen. Dabei werden sie von Dolmetscherinnen für verschiedene Sprachen unterstützt. Dort werden auch orange-farbene Beutel mit dem Aufdruck „Gewalt kommt nicht in unsere Tüte“– und die Telefonnummer des Hilfetelefons, verteilt. Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ hat eine neue Telefonnummer. Sie lautet 116016.
Diese Beutel und auch Taschentücher mit ähnlichem Aufdruck werden dann auch noch an diesem Tag auf dem Plettenberger Wochenmarkt verteilt, um auf das Thema Häusliche Gewalt und entsprechende Hilfsangebote aufmerksam zu machen.
Die Orange Days finden weltweit vom 25. November, dem Tag gegen Gewalt an Frauen und dem 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, statt.










