Standort und Entstehungszeitpunkt sind noch unklar – die freie Wählergemeinschaft Schalksmühle spricht sich jedoch klar für die geplante neue Mehrzweckhalle aus. Deshalb beantragte sie jetzt einen Grundsatzbeschluss beim Bürgermeister Jörg Schönenberg.
Wörtlich heißt es in dem Antrag: „Sowohl der beschlossene Verkauf des ehemaligen Schulgeländes in der Schulstraße und die damit verbundene Aufgabe der dortigen Sporthalle als auch die Ergebnisse und Empfehlungen aus dem Sportstättenbedarfsplan lassen den Bau einer neuen Sporthalle in Form einer Mehrzweckhalle nicht nur sinnvoll, sondern notwendig erscheinen. Die Diskussionen in der Vergangenheit machten jedoch deutlich, dass es einen formalen Grundsatzbeschluss zum Neubau und zur Zielsetzung einer solchen Halle bedarf.„
Deshalb stellt die UWG folgenden Antrag:
Der Rat der Gemeinde Schalksmühle
- stellt fest, dass mit der Aufgabe der Sporthalle in der Schulstraße und aufgrund der Ergebnisse
des Sportentwicklungsplans der Bedarf für den Bau einer neuen Sporthalle grundsätzlich gegeben ist. - beschließt, dass eine neu zu errichtende Sporthalle in Form einer Mehrzweckhalle geplant und
errichtet wird, die sowohl dem Übungs- und Trainingsbedarf der örtlichen Vereine mit ihrem
unterschiedlichen Sportartangebot entspricht als auch den Anforderungen eines Trainings- und
Spielbetriebs des Handballs auf dem Niveau der derzeitigen 3. Bundesliga. Daraus ergibt sich
eine mögliche Kapazität einer solchen Mehrzweckhalle von maximal 1000 bis 1100 Zuschauern. - spricht sich grundsätzlich dafür aus, dass eine neue Mehrzweckhalle möglichst im Raum des
durch das ISEK bestimmten Gebietes und unter Nutzung der dann möglichen Fördermittel errichtet wird.
Im Kern, so führt Fraktionsvorsitzender Klaus Nelius aus, gehe es darum, den Hallenneubau zu realisieren. Vor allem die Mitglieder der SPD und der CDU hätten in den vergangenen Diskussionen die Pläne kritisiert (wir berichteten), weshalb die UWG nun einen Grundsatzbeschluss erwirken möchte – auch, wenn die weitere Planung noch Jahre in Anspruch nehmen wird.
Für die Zukunft, so Nelius weiter, wünsche sich die UWG vor allem „eine aktive und konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten in Form konkreter Aspekte und kreativer Ideen im Vorfeld konkreter Planungen.“









