„Ja, alle Gottesdienste“, betonte die Pfarrbeauftragte Sandra Schnell im Rahmen der Tiersegnung am Holensiepen. Die Aussage verwunderte zunächst, da bisher die Rede von strengen Auflagen war. Nach einer Klage von Anwohnern, die sich gestört fühlten, gab es vor Jahren einen Vergleich, der die Nutzung nur zu bestimmten Zeiten und Bedingungen ermögliche. Doch inzwischen habe sich das Blatt gewendet. „Wir haben die Unterlagen noch einmal genau von unseren Anwälten prüfen lassen und es spricht nichts dagegen, dort unsere Gottesdienste zu feiern“, erklärte Sandra Schnell.
In den kommenden Wochen werde daher noch einiges passieren an und in der kleinen Kirche in Einsal. „Wir werden noch einige Dinge aus der Kirche hier mit hinbringen und einiges umgestalten. Ich glaube, dann wird das dort richtig gut“, sagte die Pfarrbeauftragte. Einen genauen Zeitplan gibt es noch nicht. Fest steht, dass das Pfarrfest am 24. September noch rund um St. Josef stattfinden wird – quasi als Abschied. Wir bereits berichtet, soll die katholische Kirche samt Vereinshaus verkauft werden. Die evangelische LenneKirche plant den Umbau in eine Spiel- und Sportkirche.
Die Gruppen, die sich sonst im Vereinshaus trafen, sind bereits nach Altena umgezogen und haben im Pfarrsaal St. Matthäus eine neue Heimat gefunden. „Es sind nur noch zwei aktive Gruppen da. Die kfd und die Senioren und das läuft ganz normal weiter“, erklärte Schnell. Ähnlich mau sind die Besucherzahlen in den Gottesdiensten. Zwischen zehn und 15 Personen seien es in der Regel. Schnell: „Wenn es noch weniger werden sollten, muss man natürlich überlegen, ob man die Gottesdienste so weiterführen kann.“









