In den Tierheimen im Märkischen Kreis gibt es viele Tiere, die schon lange auf „ihre Familie“ warten. LokalDirekt stellt nun regelmäßig die vor, die ganz dringend ein „Für-Immer-Zuhause“ brauchen. Heute sind Maxi und Stümmelchen an der Reihe.

Beim Tierschutzverein Meinerzhagen/Kierspe warten zurzeit sehr viele Katzen auf ein neues Zuhause. Von diesen 25 Katzen lassen sich allerdings nur wenige anfassen. Die meisten sind tolle Katzen und Kater, die sich aber leider verstecken und sich nur bei Menschen zeigen, die sie schon lange kennen.

Stellvertretend für diese armen Seelen möchte das Tierheim nun zwei Katzen vorstellen: Maxi und Stümmelchen.

Maxi, ein kastrierter Kater, ist, obwohl er erst sechs Jahre alt ist, bereits seit fünf Jahren im Tierheim. Da er von einigen seiner Artgenossen gemobbt wurde, lebt er nun in einer Wohngemeinschaft mit Stümmelchen und der Wilden Hilde.

Stümmelchen kam ein Jahr nach Mäxchen ins Tierheim. Sie wartet nun also auch schon seit vier Jahren darauf, in ein richtiges Zuhause umziehen zu dürfen. Als sie ankam, war ihr Zustand schlimm. Sie wurde in einem Abluftschacht gefunden, und bei einer anschließenden OP musste ihr ein Teil ihres Schwanzes entfernt werden.

Mäxchen und Stümmelchen vertragen sich gut, sie liegen – wenn nicht direkt Seite an Seite– immer nah beieinander. Stümmelchen ist etwas zurückhaltender, jedoch auch sehr neugierig.

Das Tierheim wünscht sich für die beiden einen Hof, oder aber ein Zuhause, in dem sie einfach draußen rumstromern und Mäuse fangen können. Und vielleicht entschließen sie sich dann doch noch dazu, sich dem Menschen anzunähern, zu dem sie eine Vertrauen aufbauen können.

Neben diesen beiden wünscht sich das Tierheim aber auch für alle anderen zurückhaltenden Katzen und Kater, dass sie ihr Leben nicht im Tierheim fristen müssen, nur weil sie nicht als Kuschelkatzen vermittelt werden können. Ob es nach einiger Zeit doch dazu kommt, dass sich die Tiere anfassen und streicheln lassen, liegt oftmals auch an der Geduld der neuen Besitzer und an der Vorgeschichte der Stubentiger.

Zwei der drei scheuen Katzen, die noch keinen Namen haben.
Foto: privat / Tierschutz Meinerzhagen-Kierspe

Besonders am Herzen liegen dem Tierheim zwei Katzen und ein Kater. Diese wurden sichergestellt, da sie getötet werden sollten. Es sind reine Freigänger, die natürlich inzwischen alle kastriert sind. Die Menschen, die die Katzen angefüttert haben, damit sie gefangen werden konnten, konnten alle drei streicheln. Im Tierheim zeigen sie sich aber noch sehr zurückhaltend - aber was nicht ist, kann ja noch werden!

Bei Interesse an Findus oder weiteren Rückfragen kann das Tierheim Meinerzhagen-Kierspe kontaktiert werden:
Tierschutzverein Meinerzhagen / Kierspe e.V., Listerhammer 1, 58540 Meinerzhagen
Telefon: 02354 – 70 65 97 / Mobil: 0177 – 75 02 870 / E-Mail: [email protected]
Homepage: Kontakt – Tierschutz Meinerzhagen