Wenig Platz, kaputte Bordsteine, kaum Parkplätze: Die Verkehrssituation rund um die Lohstraße ist – vor allem für die Anwohner – unbefriedigend. Mögliche Maßnahmen zur Verbesserung der Situation wurden im Rahmen der Ausschusssitzung für Planung und Umwelt am Mittwoch, 29. November, diskutiert.
Sowohl Verwaltung als auch Politik halten an dem Plan, den Bordstein zwischen den Hausnummern 14 und 16 einzuziehen, fest. Dadurch sollen die Standortbedingungen für die Bäume verbessert werden. Gefällt werden dürfen diese nicht, da sie unter Naturschutz stehen.
Entwicklung eines alternativen Verkehrs- und Parkplatzkonzeptes
„Wir stehen ganz am Anfang des Prozesses“, verdeutliche Fachbereichsleiter Michael Schmidt (Bauen und Wohnen) zu Beginn der Sitzung. So sei geplant, die Maßnahmen im kommenden Jahr zu planen und dann im Jahr 2025 umzusetzen. Kämmerer Simon Thienel ergänzte: „Wir müssen hier die Situation in der gesamten Lohstraße betrachten.“ Deshalb sei es seines Erachtens nach notwendig, im kommenden Jahr „noch intensiver in die Planung einzusteigen.“
Verschiedene Ideen – von Parkausweisen bis zu Tempo 30
Im Vorfeld – und nach einem Ortstermin mit den Anwohnern am 14. November – wurden bereits verschiedene Ideen entwickelt – von der Schaffung einer Tempo 30-Zone über Parkausweise für Anlieger bis hin zu einer Querungshilfe für Fußgänger.
Paul-Adolf Turck (UWG) betonte, dass er die Einwürfe der Bürger sehr ernst nehme: „Die Lohstraße ist nicht nur ein Ziel für Anlieger, sondern auch eine Zufahrtsstraße. Parkausweise sind aus meiner Sicht heraus keine Lösung, wir müssen da etwas größer denken. Mir schwebt eine Lösung ohne Bordsteinkante vor.“ Turck schlug außerdem vor, sich noch einmal mit den Anwohnern zusammen zu setzen.
Sina Löschke (Bündnis 90/Die Grünen), regte an, zunächst einmal die Planungen für die Tempo 30-Zone voranzutreiben, um eine Entspannung der Verkehrssituation zu erreichen.
Querungshilfe schon im nächsten Jahr
Auf die Frage von der Vorsitzenden Martina Hesse (CDU), ob denn für die Planung und Umsetzung wirklich noch so viel Zeit bliebe, antwortete Michael Schmidt, dass er die Errichtung einer Querungshilfe bereits im nächsten Jahr anstrebe. Außerdem, so Schmidt weiter, könnten die Parkausweise für Anlieger seines Erachtens nach den Druck ein wenig mindern.
Intensive Planung im kommenden Jahr
Am Ende stimmte das Gremium einstimmig für den Vorschlag von Martina Hesse, die Verwaltung mit der Planung eines alternativen Verkehrs- und Parkplatzkonzeptes für die Lohstraße zu beauftragen. Dabei berücksichtigt werden soll der Schutz der Bäume, die Erstellung eines Tempo 30-Konzepts, die Einziehung des Gehwegs und die Errichtung einer Querungshilfe.









