Die drei Linden zwischen den Hausnummern 14 und 16 sorgen seit einigen Jahren immer mal wieder für Beschädigungen und Unebenheiten. Diese stehen jedoch unter Naturschutz, dürfen also nicht gefällt werden. Für Fußgänger passierbar ist die Stelle so gut wie gar nicht. Um die Verkehrssicherheit nun dort wieder herzustellen, soll der Gehweg eingezogen werden. Die entsprechende Beschlussvorlage wurde im Rahmen des Ausschusses für Planung und Umwelt am Mittwoch, 13. September, besprochen.
Jana Schrage (Bündnis 90/Die Grünen) fragte nach, ob nicht eine gemeinsame Nutzung des Bereichs durch Autos und Fußgänger denkbar sei: „Ich hätte gerne eine kreativere Lösung als die hälftige Aufteilung in fahrende und parkende Autos.“
Benedikt Haake (UWG) forderte ein Sicherheitskonzept für die Fußgänger und fragte an, wie so ein Rückbau denn erfolgen würde und ob die Zufahrten zu den Grundstücken weiterhin erreichbar seien. Die Antwort von Michael Schmidt vom Fachbereich Bauen und Wohnen lautete: „Zunächst wird der Gehweg an dieser Stelle aufgebrochen und auf diesem Wege die Wurzeln belüftet, ehe dann der Bürgersteig zurück gebaut wird. Die Zufahrten bleiben frei.“
Anwohner sind mit der Gesamtsituation unzufrieden
Anwesend waren auch einige interessierte Bürger. Ein Anwohner meldete sich zu Wort und gab zu bedenken, dass der Bürgersteig an dieser Stelle in einem sehr schlechten Zustand sei. Außerdem sehe er bei einem Wegfall des Gehwegs eine Gefährdung für die Schulkinder, die dort die Straße überqueren.
Ebenso unmöglich sei es, dort zu parken, und auch die Straßenreinigung könne in dem Bereich nicht arbeiten. Simon Thienel, Kämmerer und erster Beigeordneter der Stadt, schlug daraufhin eine baldige Ortsbesichtigung vor. Diesem Vorschlag schloss sich auch Marvin Schüle, Fraktionsvorsitzender der CDU Halver, an: „Wir sollten schnellstmöglich einen Termin zur Besichtigung anberaumen, um die Bürgerschaft zu hören.“
Verwaltung soll ein alternatives Verkehrskonzept entwickeln
Die Ausschussvorsitzende Martina Hesse (CDU) schlug daraufhin vor, an dem Rückbau des Gehwegs festzuhalten. Gleichzeitig soll die Verwaltung damit beauftragt werden, ein alternatives Verkehrs- und Parkplatzkonzept zu erarbeiten. Vorab soll Kontakt zu den Bürgern aufgenommen werden.
Das Gremium stimmte dem Vorschlag einstimmig – bei einer Enthaltung – zu.










