Die Arche hat von der Medardus-Stiftung eine Großspende von 50.000 Euro für ihre Trauerarbeit erhalten. Besonders Kinder profitieren von der professionellen Begleitung in schweren Zeiten. Die Spende und das gesellschaftliche Engagement der Lions waren auch Thema beim gemeinsamen Neujahrsempfang der Lions Clubs von Lüdenscheid-Medardus, Lüdenscheid-Lennetal und Lüdenscheid-Minerva.

Der Empfang fand am 15. Januar im Kunststoffinstitut Lüdenscheid statt. Die Veranstaltung bot den teilnehmenden Mitgliedern Gelegenheit zum Austausch zum Jahresbeginn und zur gemeinsamen Reflexion des gesellschaftlichen Engagements der Lions in Lüdenscheid. 

Die Begrüßung und Ansprachen übernahmen Jan Kusanke, Präsident des Lions Clubs Lüdenscheid Medardus, Elke Schnober, Präsidentin des Lions Clubs Lüdenscheid-Minerva, sowie Ingmar Göckeler, Präsident des Lions Clubs Lüdenscheid-Lennetal. In ihren Beiträgen hoben sie die Bedeutung der langjährigen Zusammenarbeit der Lions Clubs in Lüdenscheid hervor, insbesondere im Hinblick auf gemeinsame soziale Projekte.

Als Beispiel wurde die Medardus-Stiftung genannt, die aus einer Initiative mehrerer Lions Clubs hervorgegangen ist und sich seit 2004 für die Förderung der Hospizarbeit in Lüdenscheid und Umgebung engagiert. Die Stiftung unterstützt soziale Einrichtungen unter anderem durch Erlöse aus Benefizveranstaltungen, Spenden sowie Vermächtnisse. Aktuell wurde unter anderem eine Spende in Höhe von 50.000 Euro für die Hospiz- und Trauerarbeit der Arche Lüdenscheid bereitgestellt.

Vortrag zur Bedeutung des Kunststoffinstituts

Einen weiteren Programmpunkt bildete der Vortrag von Dominik Malecha, der den Gästen das Kunststoffinstitut Lüdenscheid sowie dessen Aufgaben und Bedeutung für die Region vorstellte. Bereits vor Beginn des offiziellen Empfangs hatten interessierte Teilnehmer an Führungen durch das Institut teilgenommen, die von Dominik Malecha gemeinsam mit Dr. Angelo Librizzi durchgeführt wurden.

In insgesamt ruhiger und geselliger Atmosphäre nutzten die Gäste den Abend für Gespräche und den Austausch über aktuelle Themen und künftige Vorhaben. Aus dem Teilnehmerkreis wurde mehrfach der Wunsch geäußert, den gemeinsamen Neujahrsempfang auch im kommenden Jahr fortzuführen.