Gleich im ersten Wettkampf des Tages fuhr Hannah Brieden (W15) im Diskuswurf den ersten Tagessieg für die heimische LG ein. Mit 24,52 Meter verbesserte sie sich um genau einen halben Meter und war – laut Maximowitz – nicht zu schlagen. Beim anschließenden Speerwurf steigerte sie ihre Hausmarke sogar um mehr als vier Meter auf 22,47 Meter und belegte Platz vier. Als Zweite beim Kugelstoßen egalisierte sie ihre Bestmarke mit 8,24 Meter genau.
Ihr Bruder Aaron trat in der Altersklasse M12 nur im Kugelstoßen an. Alle sechs Stöße waren weiter als seine bisherige Bestmarke von 6,53 Meter; der beste Versuch wurde mit 7,25 Meter vermessen. Damit gewann er nicht nur den Wettkampf in Witten, sondern schob sich zudem auf Platz fünf der aktuellen Westfälischen Bestenliste.
In der Weiblichen Jugend U20 konnte sich Naomi Koll in zwei ihrer drei Disziplinen verbessern. Im Diskuswurf steigerte sie sich im strömenden Regen um fast genau drei Meter auf 20,29 Meter (Platz 1), im Speerwurf um 13 Zentimeter auf 18 Meter (Platz 2). Lediglich beim Kugelstoßen lief es an diesem Tag nicht so gut: Mit 6,85 Meter blieb sie als Siegerin mehr als einen halben Meter hinter ihrer Bestleistung zurück.

Auch Klaus-Peter Niehaus konnte sich in der M65 über eine Saisonbestleistung freuen. Im Diskuswurf steigerte er sich um mehr als einen halben Meter auf 25,78 Meter und belegte Platz zwei. Auch im Kugelstoßen wurde er Zweiter, war mit der Leistungen von 7,02 Meter aber nicht zufrieden.
Hier hatte er in diesem Jahr schon 7,68 Meter erzielt. Beim Speerwurf verfehlte er seine Saisonbestleistung um rund 1,50 Meter, sicherte sich mit 20,09 Meter aber trotzdem den Tagessieg.

Dirk Maximowitz hatte sich nach dem ersten Wurf Diskuswurf der M55 schon über eine neue Saisonbestleistung gefreut. „33,76 Meter hatte die Kampfrichterin abgelesen, was so auch von anderen Sportler bestätigt wurde. In der Ergebnisliste standen am Ende allerdings nur 32,76 Meter. Die waren auf Nachfrage auch so in der Wettkampfliste eingetragen – offensichtlich ein Schreibfehler der Kampfrichterin“, sagt Maximowitz.
Beim Kugelstoßen lief es für den LG-Sportwart an diesem Tag „überhaupt nicht“. Mit 9,92 Meter blieb er als Zweiter mehr als einen Meter hinter seiner Saisonbestleistung zurück. Bei abschließenden Speerwurf verzichtete Maximowitz aufgrund eines wolkenbruchartigen Regenschauers auf die ersten drei Versuche. Im vierten Durchgang stieg er mit einem Wurf aus dem kurzen Anlauf in den Wettbewerb ein, im fünften Durchgang erzielte er dann mit langem Anlauf 36,86 Meter – 1,50 Meter weniger als seine Saisonbestleistung. Im sechsten Versuch flog der 700-g-Speer noch weiter, hinterließ bei der Landung aber keinen Abdruck und war damit ungültig.










