In einem Supermarkt am Theodor-Heuss-Ring kam es am späten Samstagabend, 7. Februar, zu einem eskalierenden Ladendiebstahl. Eine 32-jährige Frau steht im Verdacht, Mitarbeiter des Marktes mit einer Pistole bedroht zu haben, die sich später als Spielzeugwaffe herausstellte.
Alkohol im Geschäft konsumiert
Nach Angaben der Polizei wurde die Frau, gegen die bereits ein Hausverbot bestand, von einem Mitarbeiter im Geschäft erkannt und dabei beobachtet wie sie Dosen und Flaschen mit Alkohol geöffnet und noch im Markt getrunken habe. Als der Mitarbeiter sie darauf ansprach, habe sie erklärt, „dass sie machen könne, was sie wolle“, so die Polizei.
Anschließend soll die Frau den Mitarbeiter mit einer vollen Dose beworfen und mit weiterem Diebesgut durch den Kassenbereich geflüchtet sein.
Bedrohung mit Pistole
Mehrere Angestellte hielten die Frau im Kassenbereich fest. Dort zog sie laut Polizei „eine schwarze Pistole aus dem Hosenbund und richtete sie auf die Mitarbeiter“. Zudem habe sie diese fortlaufend beleidigt. Zunächst sei man davon ausgegangen, dass es sich um eine echte Schusswaffe handele.
Festnahme und mehrere Anzeigen
Die alarmierte Polizei stellte bei der Frau eine Spielzeugpistole sowie einen Schraubendreher sicher. Da sie in den vergangenen Tagen bereits mehrfach polizeilich aufgefallen war und keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, wurde sie vorläufig festgenommen. Die Polizei erstattete gegen die 32-Jährige Anzeigen unter anderem wegen räuberischen Diebstahls, Bedrohung, gefährlicher Körperverletzung, Hausfriedensbruchs sowie Beleidigung auf sexueller Grundlage.









