Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen – so könnte der Antrag der UWG-Fraktion zusammengefasst werden. Darin nämlich fordern die Unabhängigen, den innerstädtischen Schülerradweg 5 sowie den Masterplan Radverkehrsnetz MK zu berücksichtigen, wenn im Frühjahr diesen Jahres die L 528 im Bereich Frankfurter Straße saniert werden soll – LokalDirekt berichtete.
Auf einer Länge von rund 1,3 Kilometern soll es dem „Schlagloch-Hotspot“ in vier Bauabschnitten an den Asphalt gehen. Die UWG bezieht sich in ihrem Antrag, den sie am Dienstag, 6. Februar, im Ausschuss für öffentliche Einrichtungen einbringen wird, auf zwei Planentwürfe, die sich mit dem Ausbau des Radverkehrswegenetzes in Halver beschäftigen. Zum einen stellte die interfraktionelle Arbeitsgruppe „Radwege“ der Verwaltung eine umfangreiche Einschätzung zu Schülerradwegen in Halver bereits am 20. März 2021 vor. Zum anderen ist seit September 2022 der Endbericht des Masterplanes Radverkehrsnetz MK bekannt.
„In beiden Planentwürfen führt eine wichtige Radwegverbindung entlang der Frankfurter Straße (L 528) im Bereich Abzweigung L 892 bis zur Ampelkreuzung Herpiner Weg“, lautet der Hinweis der UWG im Antrag. Die Stadt Halver beschäftige sich seit sechs Jahren in den zuständigen Gremien mit der Planung und Umsetzung von Schülerradwegen.
So hatte der Ausschuss für Planung und Umwelt im Juni 2021 beschlossen, die Radwegeverbindung vom Neuen Herweg über die neue Querung der Heerstraße und dann weiter über die Gehwege der Frankfurter Straße über die Ampelanlage am Herpiner Weg zur Schützenstraße zu erproben. Weiter heißt es: „Die Nutzung der Gehwege in der Frankfurter Straße ist noch mit der Verkehrsbehörde des Märkischen Kreises abzustimmen.“

Vor diesem Hintergrund bittet die UWG, den Schülerradweg zumindest planerisch zu berücksichtigen und: „Falls in der Zeit machbar auch umzusetzen“. Dem Antrag schließt die Fraktion die Frage an, was in Bezug auf die Beschlussfassung des Planungsausschusses vor zweieinhalb Jahren bereits konkret unternommen wurde. Bisher habe weder die interfraktionelle Arbeitsgruppe Radwege noch die Politik insgesamt eine Rückmeldung erhalten.









