Bei der Ausstellung „Kunst und Kokolores“ staunten die ein oder anderen Fünf- und Sechsklässler, als sie die bunte Mischung an Gemälden im Flur der Humboldtschule erblickten. Dort setzten Schüler der Darstellungs- und Gestaltungskurse die Ergebnisse ihrer künstlerischen Talente in Szene. Die Themen sind vielfältig: Von Stillleben und Landschaften über Portraits hin zu architektonischen Gebäuden, der Tierwelt bis zur Natur sowie Picasso-Replikaten ist vieles dabei.
Wie im Museum wanderten die Schüler von Gemälde zu Gemälde und beäugten diese genau. Rozlin aus der Klasse 5c ist begeistert: „Die Bilder sind sehr lebendig und bunt. Ich mag das“. Auch Lea – ebenfalls in der 5c – konnte ihre Augen kaum von den Gemälden abwenden. Gute Laune würde sie vom Anblick bekommen. „Jedes einzelne Kunstwerk ist einzigartig“, findet Lea. Zum zweiten Mal veranstaltet die Organisatorin Jennifer Schmolz die Kunstaustellung. „Die Schüler haben über das ganze Schuljahr an den Werken gearbeitet“, erzählt sie stolz im Gespräch mit LokalDirekt.










Mit der Kunstausstellung endete der Vormittag jedoch nicht: Bevor die Schüler zurück in den Unterricht mussten, gab es noch ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm des siebten, achten und neunten Jahrgangs. Mohammed, Elisabeth und Denise führten das Publikum durch die einzelnen Aufführungen. Mit einer „Bodypercussion Performance“ und Sitz-Choreographie ernteten die Schüler eine Menge Applaus. Der Monolog „Das Böse in dir“, in dem sich eine Schülerin in den Disney-Bösewichten Jafar aus dem Film „Aladdin“ hineinversetzte, provozierte viele Lacher aus der Schüler- und Lehrerschaft. „Ich wurde von Prinzessin Jasmin gekorbt“, kommunizierte die Schülerin – beziehungsweise Jafar – in der Jugendsprache.
Ernster wurde es mit einem von den Schülern selbstgedrehten Kurzfilm über Mobbing. In diesem wurde das Schikanieren von Mitschülern, die den klassischen Geschlechterrollen nicht entsprachen, hart verurteilt. Den Zusammenhalt stärken – darauf komme es schließlich an. „Do what you love“ hieß es im Abspann und sorgte erneut für viel Jubel.





Schulleiter Reiner Klausing zeigte sich von der harten Arbeit aller Beteiligten stets gerührt: „Sollte jemand jemals zu euch sagen, dass ihr nichts könnt: Es stimmt nicht. Ihr könnt ganz viel!“









