Im Rahmen eines Museumsrundgangs wurden die Talente der Schüler sichtbar – und selbst Bürgermeister Jörg Schönenberg ließ es sich nicht nehmen, einen Blick auf die „Schätze“ der Schüler zu werfen. Organisiert wurde der Tag von Schüler David Kinsfator, der sich um die Elternbriefe, den Laufzettel, der Einladung des Bürgermeisters und vieles mehr kümmerte. Seit dem Sommer laufen einige Projekte der Schüler, die am Freitagmittag, 19. Januar, zur Schau gestellt wurden. In einem selbstgedrehten Kurzfilm erklärten Schüler der Stufe, was „FreiDay“ eigentlich bedeutet und welche Relevanz es für die Primusschule hat.

Eine Gruppe von Schülern widmete sich der Wiederverwertung alter Materialien und konstruierte ein Insektenhotel, das nun einen Platz im Schulgarten bekommen hat. Über einen Zeitraum von einem halben Jahr setzten sie sich für ihre Mission ein: „Wir müssen die Insekten schützen“, betont der 13-jährige Angelo.
Ebenfalls gestalterisch tätig wurden Pascal, Benjamin, Lasse und Rafael, die gemeinsam die „Babo Batteriebox“ ins Leben riefen. Diese Box ermöglicht es nun, leere Batterien umweltgerecht zu entsorgen. Die richtige Entsorgung ist von entscheidender Bedeutung und kann potenzielle Gefahren verhindern, wie Lasse erläutert: „In Batterien befindet sich eine Säure, die freigesetzt werden kann, wenn sie geschreddert wird. Dies kann nicht nur Feuer entfachen, sondern schadet auch der Umwelt“, erklärt der 13-Jährige.

Rosalie hingegen bastelte einen Flyer, in der sie zu den Konsequenzen von Müll in unseren Meeren aufklärte. Sie wählte dieses Thema aus, weil sie nicht mit dem Gedanken leben möchte, dass Tieren weiteres Leid widerfährt. „Die Ozeane ertrinken regelrecht im Plastikmüll“, betont sie. In ihrem Flyer listete sie Wege auf, wie jeder Einzelne dazu beitragen kann, weniger Müll zu verursachen und gab praktische Tipps für eine nachhaltigere Lebensweise.











