Langzeitarbeitslose können sich hier in Kooperation mit dem Jobcenter Märkischer Kreis auf die Rückkehr in den Arbeitsmarkt vorbereiten. Für kleines Geld werden Betten, Schränke, Tische und vieles mehr abgeben. Zudem sorgen die Mitarbeiter für Platz im trauten Heim und holen gut erhaltene Möbel als Spende an die Einrichtung ab. Und auch Ehrenamtliche haben hier die Chance, ihr Engagement und ihre Fähigkeiten einzubringen. Zwei Stunden die Woche, einen ganzen Tag oder auch mehr, das können sie in Absprache mit der Freiwilligenzentrale festlegen.
Mitmachen können kontaktfreudige und kreative Frauen und Männer, die Zeit haben. Sie können die Möbelbörse beim Verkauf und bei der Annahme von Möbeln unterstützen. Bei der Dekoration der großen Verkaufshalle können sie sogar ihre ganz persönliche Handschrift hinterlassen. Nachdem die Fahrradwerkstatt komplett eingerichtet ist, hätten auch Frauen und Männer ein schönes Betätigungsfeld, die Freude daran haben, alte Drahtesel aufzumöbeln. Finden sich geeignete Freiwillige, würde die Möbelbörse bald auch Nähkurse anbieten.
Im Team um Manfred Gurk arbeiten aufgeschlossene Frauen und Männer, die sich über solche Unterstützerinnen und Unterstützer freuen. Wer gern im Team arbeitet, ist herzlich willkommen.
Das alles ist kein Selbstzweck. „Es geht um die Menschen“, sagt Heike Schaefer. In der durch das Jobcenter mitfinanzierten Maßnahme geht es um Orientierung und Stärkung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. „Wer etwas schafft und kreativ ans Werk geht, bekommt gleich ein viel besseres Selbstwertgefühl.“ Das kann bei der Suche nach einem Job auf dem ersten Arbeitsmarkt sehr hilfreich sein.
Die große Halle am Köbbinghauser Hammer (ehemals Ford Hans) bietet für viele ein breites Betätigungsfeld. Entstanden ist die Möbelbörse 2001 als ein Projekt mit Freiwilligen. Seit einigen Jahren ist sie ein Projekt des Jobcenters Märkischer Kreis und des Diakonischen Werkes im Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg.
Aktuelle Öffnungszeiten: montags bis donnerstags 9 bis 14 Uhr, dienstags von 9 bis 16 Uhr.
Kontakt: Manfred Gurk, Telefon 02391 / 607372 oder [email protected]
Auf der Website ist ein Kontaktformular zu finden, das Interessenten online ausfüllen und an die Freiwilligenzentrale schicken können.
Interessierte Frauen und Männer können sich auch an Heike Schaefer, Leiterin der Freiwilligenzentrale, wenden: Telefon 02391 / 954029, Mail [email protected]
Sprechzeit: Montag von 9.00 bis 11.00 Uhr und nach Vereinbarung









