Mit Blick auf die ersten heißen Tage des Jahres rät die Verbraucherzentrale NRW zu naturnah gestalteten Vorgärten. Kiesbeete können dabei eine Alternative zu klassischen Schottergärten sein, die wegen ihrer negativen Auswirkungen auf Umwelt und Klima zunehmend in die Kritik geraten.

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„Richtig angelegte Kiesbeete sind eine ökologisch sinnvolle Alternative zum Schottergarten“, erklärt Fabian Braukhoff, Umweltberater der Verbraucherzentrale NRW in Lüdenscheid. Sie böten Insekten und anderen Kleintieren Lebensraum und seien gleichzeitig vergleichsweise pflegeleicht.

Im Gegensatz zu Schottergärten bestehen Kiesbeete aus offenen, wasserdurchlässigen Flächen mit standortgerechter Bepflanzung. Zum Einsatz kommen beispielsweise trockenheitsverträgliche Kräuter wie Thymian und Oregano, robuste Stauden wie Schafgarbe oder Steppensalbei sowie sukkulente Pflanzen wie Fetthenne. Sie kommen mit wenig Wasser aus und bieten Insekten über einen langen Zeitraum Nahrung.

Vlies und Folie erschwerten Versickerung von Regenwasser

Von Folien oder Vliesen unter der Kiesschicht rät die Verbraucherzentrale ab. Diese erschwerten die Versickerung von Regenwasser und beeinträchtigten das Bodenleben. Stattdessen empfiehlt sie einen durchlässigen Aufbau mit Kies, Splitt oder Lava als mineralischer Abdeckung.

Neben den ökologischen Vorteilen punkten Kiesbeete auch beim Pflegeaufwand. Die trockenen und nährstoffarmen Bedingungen erschweren das Wachstum unerwünschter Beikräuter, gleichzeitig sinkt der Wasserbedarf.

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Eine praktische Anleitung zur Umgestaltung von Schottergärten gibt es unter:
www.klimakoffer.nrw/mehrgruen_beispiel_vorgartenumgestaltung

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