Die Ampel wurde am Montag aufgestellt und soll voraussichtlich eine Woche stehen bleiben. „Die Ampelschaltung dient zum Schutz der Straße und des Verkehrs aufgrund von Seilzugarbeiten an der provisorischen 110-kV Freileitung. Dies ist eine gängige Kreuzungssicherung. Hierfür wurde eine verkehrsrechtliche Anordnung eingeholt beziehungsweise genehmigt“, erklärt Projektsprecher Andreas Lehmann auf Anfrage. Gebaut wird, wie bereits mehrfach berichtet, eine neue Hochspannungsleitung.
Gestern gab es zwischenzeitlich immer mal wieder längere Staus. Auf die Frage, ob es vielleicht ein anfängliches Schaltungsproblem gab, erklärte Andreas Lehmann: „Nach unserem Kenntnisstand gab es keine Schaltungsprobleme. Aufgrund der Seilzugarbeiten (wenn die Leiterseile über die Straße gezogen werden) kann es vorkommen, dass die Ampelschaltung etwas länger (circa 5 Minuten) auf Rot steht.“ Die Ampel ist jedoch nicht den ganzen Tag in Betrieb, sondern lediglich während der kritischen Phasen. Ansonsten fließt der Verkehr normal und die Ampel ist zur Seite gedreht.
Entlang der K24 stehen die provisorischen Leitungen fast. Derweil eröffnete Amprion am heutigen Mittwoch ein neues Baufeld im Bereich Becke. Der Wegebau ist gestartet, die ersten Lkw rollen durch Rennerde. Für die kommenden Wochen gilt daher im kompletten Dorf und am Waldrand ein absolutes Halteverbot von 6 bis 18 Uhr. Auch kommt es auf der L692 daher zu vermehrtem Lkw-Pendelverkehr.










