Talente finden und fördern – das hat sich der Wettbewerb „Jugend musiziert“ zur Aufgabe gemacht. Daran wirkt auch die Städtische Musikschule mit. Beim Preisträgerkonzert am Sonntag, 22. Februar, ließen die jungen Talente aufhorchen.
Das Publikum sparte nicht mit Applaus. Auch Bürgermeister Sebastian Wagemeyer zeigte sich beeindruckt. Bevor er dem begabten Nachwuchs die Urkunden überreichte, rief er dazu auf: „Behaltet eure Liebe zur Musik.“ Er verschwieg aber auch nicht, dass Selbstdisziplin, Willensstärke und Ehrgeiz zusammenkommen müssten, wenn aus Schülerinnen und Schülern gute Musikerinnen und Musiker werden sollen.
Der Bürgermeister dankte den Lehrkräften der Musikschule, dem Förderverein und insbesondere den Eltern, die ihre Kinder auf dem Weg in die Welt der Musik unterstützen.
Am Sonntagvormittag spielten Anton Shalygin, Klavier (Klasse Inna Remisch), das Geigenduo mit Mats Brinkhoff und Theo Tornow (Klasse Johannes Gehring), Elisa Xuying Cheung, Klavier (Klasse Andrea Ertz) und Alexander Henri Prisacari (Klasse Isabella Schubert). Dazu kamen die Sängerinnen Belana Meschik und Alesha Beindorf (beide aus der Klasse von Franziska Förster). Sie wurden von Andrea Ertz am Klavier begleitet.
Alexander Prisacari hatte sich beim Regionalwettbewerb in der Kategorie Klavier solo (Altersgruppe III) einen 1. Preis mit 23 Punkten und die Weiterleitung zum Landeswettbewerb vom 20. bis 24. März in Dortmund erspielt. Elisa Xujing Cheung (Altersgruppe II) aus der Klavierklasse von Andrea Ertz überzeugte beim Wettbewerb und erhielt in der Kategorie Klavier solo ebenfalls einen 1. Preis mit 23 Punkten und eine Weiterleitung zum Landeswettbewerb. Anton Shalygin hatte als jüngster Teilnehmer in der Kategorie Klavier solo ebenfalls beachtliche 23 Punkte und somit einen 1. Preis erzielt. In seiner Altersgruppe (Ib) ist allerdings noch keine Weiterleitung zum Landeswettbewerb möglich.
Das Geigenduo mit Mats Brinkhoff und Theo Tornow freute sich nach seinem erfolgreichen Auftritt beim Regionalwettbewerb über einen 1. Preis mit 23 Punkten. Damit hatte sich das Duo ebenfalls für den Landeswettbewerb in Dortmund qualifiziert.
Belana Meschik und Alesha Beindorf traten beim Wettbewerb erfolgreich in den beiden anspruchsvollen höchsten Altersgruppen in der Kategorie Gesang solo an. Belana Meschik (Altersgruppe VI) erhielt einen 1. Preis mit 22 Punkten und Alesha Beindorf (Altersgruppe VII) mit 18 Punkten einen 2. Preis.
Alesha Beindorf überraschte das Publikum am Sonntag mit Leonard Bernsteins „I hate Music, but I love to sing“. Später brachte sie die Zuhörerschaft zum Schmunzeln. Mit einem Lächeln präsentierte sie mit „Mein Schatz ist ein Zombie“ ein kabarettistisches Musikstück des deutschen Komponisten Willi Vogl.








