Die „Red and Speed“-Anlage an der Heerwiese-Kreuzung arbeitet aktuell noch nicht im Vollbetrieb: Der Blitzer erfasst zwar Verkehrsteilnehmer, die stadteinwärts auf der Heedfelder Straße zu schnell unterwegs sind. Rotlichtverstöße hingegen bleiben bislang ungeahndet. Das soll sich am kommenden Mittwoch, 25. Februar, ändern.
Wie die Stadt Lüdenscheid mitteilt, muss der Laserscanner richtig eingestellt werden. Damit das Missachten einer roten Ampel rechtssicher erfasst werden kann, müssen die von dem Blitzer überwachten Haltelinien zunächst geeicht werden. Dabei seien die strengen Vorgaben der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) zu beachten. Das Eichamt nehme die Eichmessungen am Mittwoch, 25. Februar, vor.
Wenn alles passt, wird nach Angaben des Ordnungsamtes anschließend das Rotlichtmodul der „Red and Speed-Anlage an der Kreuzung Heedfelder Straße/Grebbecker Weg/Heedfelder Landstraße/Im Olpendahl aktiviert, die damit erstmals in den Vollbetrieb geht.
Das hätte eigentlich bereits vor Monaten der Fall sein sollen. Allerdings kam es bei den Arbeiten zur Erneuerung der Ampelanlage an der Kreuzung gleich mehrfach zu Verzögerungen. Das betraf laut Ordnungsamt auch die finale Fertigstellung der Fahrbahnmarkierungen – und damit auch der Haltelinien, die für die Rotlichtüberwachung geeicht werden müssen. Inzwischen sind alle notwendigen Baumaßnahmen abgeschlossen.
"Wir sind froh, dass der Blitzer in Kürze vollumfänglich eingesetzt werden kann und so zu einer erhöhten Verkehrssicherheit beitragen wird", teilt das Ordnungsamt mit. Die vier weiteren „Red and Speed-Anlagen im Stadtgebiet – zwei am Lenne-Kreuz sowie je eine am Bräucken und an der Ecke Herscheider Landstraße/Paulmannshöher Straße – erfassen seit Mitte November 2024 sowohl Geschwindigkeits- als auch Rotlichtverstöße. Bei diesen Kreuzungen handelt es sich ebenso wie bei der an der Heerweise um wichtige und viel befahrene Verkehrsknotenpunkte. Die umfassende automatisierte Überwachung des Verkehrs soll das Unfall- und Gefahrenpotenzial verringern und damit gleichzeitig die Sicherheit erhöhen, so die Stadt Lüdenscheid in einer Pressemitteilung.









