Dank einer überragenden Torhüterleistung von Keeper Andreas Jenike gewannen die Iserlohn Roosters ihr Auswärtsspiel bei den Grizzlys Wolfsburg mit 3:2 nach Verlängerung. Es war für die Sauerländer der zweite Saisonsieg. Dafür gab es aber nur zwei Punkte.
Die Gastgeber gingen mit der Empfehlung eines 5:2-Auswärtssieges in Ingolstadt in die Partie. Die Roosters hatten ihre letzten vier Spiele allesamt verloren. Bei den Grizzlys kam der Ex-Iserlohner Goalie Hannibal Weitzmann zu seinem ersten Saisonspiel für seinen neuen Club. Bei den Roosters stand diesmal wieder dessen ehemaliger Torhüter-Kollege Andreas Jenike zwischen den Pfosten.
Beide Torhüter standen im Mittelpunkt
Beide Keeper standen vor 3.237 Zuschauern von Beginn an im Mittelpunkt. Es entwickelte sich eine offene Partie, in der die Sauerländer konzentriert in der Defensive agierten und sich mehrere Tormöglichkeiten erarbeiteten. Die 1:0-Führung gelang dennoch Wolfsburg. Chris Wilkie traf in der 12. Spielminute in Überzahl.
Es war bereits die zweite Unterzahl für die Gäste im ersten Drittel. Dabei hatte Roosters-Coach Greg Poss sein Team noch vor seinem 459. DEL-Spiel ermahnt, von der Strafbank wegzubleiben. Aber auch die Roosters können Überzahl. Marcel Barinka traf für die Gäste 44 Sekunden vor der erste Drittelsirene zum 1:1-Ausgleich – sehr zur Freude der zahlreich mitgereisten Fans aus dem Sauerland.
Sven Ziegler traf zum 2:2-Ausgleich
Wolfsburg kam besser aus der Kabine und ging durch den zweiten Treffer von Chris Wilkie in der 22. Spielminute erneut zum 2:1 in Führung. Es folgten beste Chancen für die Gastgeber, die ein ums andere Mal an Roosters-Goalie Andreas Jenike scheiterten. Auch die Roosters waren nicht chancenlos. Hannibal Weitzmann zeigte, dass er seinem Gegenüber in nichts nachsteht. Die Grizzlys bestimmten jetzt deutlich das Geschehen auf dem Eis.
Um so überraschender der erneute Ausgleich für die Waldstädter. Sven Zieglers Schuss zum 2:2 fand in der 35. Spielminute den Weg ins kurze Eck des Grizzly-Gehäuses. Der zweite Durchgang ging klar an die Gastgeber, die aber immer wieder am wieder am hervorragenden Andreas Jenike scheiterten.
Entscheidung durch Andrew LeBlanc in der Overtime
Und wieder kamen die Gastgeber besser aus der Pause. Das Tor von Matthew White in der 42. Spielminute gaben die Schiedsrichter nach Videobeweis wegen Torwartbehinderung aber nicht. Wolfsburg blieb aber am Drücker, hatte mehrfach die Chance in Überzahl. Aber mehr als ein Pfostenschuss sprang nicht dabei heraus. Es ging in die Verlängerung. Auch in der Overtime war Wolfsburg das klar bessere Team. Der Zusatzpunkt ging aber an die Roosters. Andrew LeBlanc drückte den Puck drei Sekunden vor der Schlusssirene zum 3:2 für die Iserlohner über die Linie und sicherte den Sauerländern den Zusatzpunkt.
Bereits am Dienstag geht es für beide Teams weiter: Wolfsburg muss nach Düsseldorf, die Roosters empfangen die Eisbären Berlin in der Balver-Zinn-Arena.










