Schüler der Humboldtschule Halver setzten sich in der Gedenkstätte Buchenwald mit Nationalsozialismus, Holocaust und Verantwortung auseinander.
Der 10. Jahrgang der Humboldtschule Halver hat am Dienstag, 23. Juni, die Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar besucht. Die Exkursion ergänzte den Gesellschaftslehreunterricht zum Nationalsozialismus und zum Holocaust.
Vor Ort begleiteten Gedenkstättenpädagogen die Schüler. In drei Gruppen erkundeten sie das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers und setzten sich mit der Geschichte des Ortes sowie den Schicksalen der Opfer auseinander.
Schüler vertiefen Unterrichtsinhalte
Gesellschaftslehrer, Klassenlehrer des 10. Jahrgangs und Schulleiter Reiner Klausing begleiteten die Fahrt. Die Exkursion sollte die im Unterricht erarbeiteten Inhalte an einem authentischen historischen Lernort vertiefen. Die Schüler lernten Geschichte damit nicht nur aus Schulbüchern kennen, sondern vollzogen sie an einem Ort des Erinnerns und Gedenkens nach.
Gedenkstätte regt zum Nachdenken an
Die Eindrücke vor Ort machten den Schülern die Folgen von Diktatur, Ausgrenzung und Menschenverachtung deutlich. Zugleich regte die Auseinandersetzung mit der Geschichte dazu an, über Demokratie, Menschenrechte und gesellschaftliche Verantwortung nachzudenken.
Die Humboldtschule Halver sieht solche Exkursionen als wichtigen Bestandteil historisch-politischer Bildung. Sie sollen das Bewusstsein für die Werte einer demokratischen Gesellschaft stärken und die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus wachhalten.
Ziel ist es, junge Menschen dafür zu sensibilisieren, Verantwortung zu übernehmen und jeder Form von Diskriminierung, Ausgrenzung und Menschenfeindlichkeit entschieden entgegenzutreten.
Förderverein unterstützt Fahrt
Der Förderverein der Humboldtschule Halver und öffentliche Fördermittel für Gedenkstättenfahrten ermöglichten die Fahrt. Die Schule bedankt sich bei allen Beteiligten, die diese Bildungsfahrt unterstützt haben.








