Jugendliche aus dem Märkischen Kreis können sich für ein Schuljahr in den USA bewerben. Das Parlamentarische Patenschafts-Programm des Bundestages sucht außerdem Gastfamilien für amerikanische Austauschschüler.
Der Bundestagsabgeordnete Florian Müller wirbt bei Jugendlichen aus dem Märkischen Kreis für eine Bewerbung um ein Stipendium des Parlamentarischen Patenschafts-Programms. Das Programm ermöglicht ein Schuljahr in den USA. Zugleich ruft Müller Familien dazu auf, Gastfamilie für einen amerikanischen Jugendlichen zu werden.
Auch im kommenden Schuljahr 2026/2027 wird wieder eine Schülerin aus dem Wahlkreis über das Programm in die USA reisen. Als Pate begleitet Florian Müller die Stipendiatin während ihres Auslandsaufenthalts.
„Es freut mich sehr, dass junge Menschen aus unserer Region diese besondere Chance nutzen. Ein Auslandsjahr erweitert den Horizont, stärkt die Persönlichkeit und vermittelt Erfahrungen, die weit über die Schulzeit hinaus prägen. Viele ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer berichten, dass sie in dieser Zeit selbstständiger geworden sind und Freundschaften fürs Leben geschlossen haben“, sagt Müller.
Bewerbungen bis September
Für das Programmjahr 2027/2028 läuft bereits die Bewerbungsphase. Bewerben können sich Schüler aller Schulformen im Alter von 15 bis 17 Jahren sowie junge Berufstätige bis 24 Jahre. Bewerbungsschluss ist Freitag, 11. September.
„Ich möchte insbesondere Jugendliche aus dem Sauerland ermutigen, sich zu bewerben. Das Programm steht allen offen - unabhängig von der Schulform oder dem Einkommen der Eltern. Wer neugierig ist, gerne neue Erfahrungen sammelt und einmal über den eigenen Tellerrand hinausblicken möchte, sollte diese Gelegenheit nutzen“, sagt Müller.
Gastfamilien gesucht
Neben Teilnehmern werden auch Gastfamilien gesucht. Rund 300 amerikanische Jugendliche kommen jedes Jahr im Rahmen des Austauschprogramms nach Deutschland und verbringen hier zehn Monate in einer Gastfamilie.
„Gastfamilien holen sich ein Stück Amerika nach Hause. Man muss dafür kein perfektes Englisch sprechen oder besondere Voraussetzungen erfüllen. Wichtig sind Offenheit, Herzlichkeit und die Bereitschaft, einem jungen Menschen unsere Region und unsere Kultur näherzubringen. Viele Familien erleben diese Zeit als große Bereicherung und halten oft noch viele Jahre Kontakt zu ihren Gastkindern“, erklärt Müller.
Gerade in Zeiten internationaler Herausforderungen sei der persönliche Austausch wichtig, betont Müller. „Völkerverständigung beginnt nicht auf Regierungsebene, sondern zwischen Menschen. Das PPP schafft genau diese Begegnungen und stärkt die Freundschaft zwischen Deutschland und den USA.“
Weitere Informationen
Weitere Informationen zum Parlamentarischen Patenschafts-Programm gibt es unter www.bundestag.de/ppp. Informationen zum Gastfamilienprogramm erhalten Interessierte bei Partnership International e.V. oder telefonisch unter 0221/9139733.








