Die Iserlohn Roosters gewinnen mit 4:1 beim Tabellenletzten Dresdner Eislöwen und sichern sich drei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg. Jetzt rücken auch die Playoff-Plätze wieder in den Fokus.
Dresdner Eislöwen – Iserlohn Roosters 1:4 (0:0, 1:2, 0:2)
Für die Sauerländer war es ein glücklicher Erfolg, an dem hatte vor allem der glänzende Hendrik Hane im Tor der Gäste einen gehörigen Anteil. Die direkten Konkurrenten der Iserlohner haben allesamt ihre Spiele verloren — Augsburg in Nürnberg, Frankfurt in Straubing und Schwenningen gegen Köln.
800 Fans im Sonderzug nach Dresden
Drei Siege standen vorher für die Sauerländer gegen Dresden in der laufenden Saison zu Buche. 15 Tore erzielte das Team von Cheftrainer Stefan Nyman bei acht Gegentreffern der Sachsen. Die Roosters fuhren in den letzten fünf Spielen drei Siege ein. Beim Tabellenletzten standen mit Andrew LeBlanc und Alec McCrea zwei Ex-Roosters auf dem Eis. Der dritte, Kapitän Travis Turnbull, musste verzichten.
In die Sachsen-Metropole begleitet wurden die Roosters von mehr als 800 Fans, von denen die meisten im Sonderzug angereist waren. Sie tanzten nach Spielende mit der Mannschaft in der mit 4412 Zuschauern gut gefüllten Joynex-Arena.
Erstes Drittel torlos
Das Spiel begann für die Gäste mit einer frühen Überzahl. Mehr als ein Pfostenschuss von Christian Thomas auf das von Juha Olkinuora gehütete Löwen-Tor sprang dabei nicht heraus. Mit zunehmender Spielzeit kamen die Gastgeber besser in die Begegnung. Sie hatten auch eine Überzahl, als Taro Jentzsch bei den Sauerländern auf der Strafbank saß. Jetzt war auch Roosters-Keeper Hendrik Hane richtig gefordert. Ein vermeintliches Tor der Eislöwen wurde von den Schiedsrichtern nicht gegeben. Gegen Ende des ersten Drittels erarbeiteten sich die Dresdner Vorteile, aber Hane hielt sein Team im Spiel. Es blieb beim torlosen Unentschieden bis zum ersten Pausentee.
Ausgleich durch Tyler Boland
Ins zweite Drittel starteten die Hausherren deutlich besser, banden die Gäste in deren Verteidigungsdrittel. Die zwangsläufige Folge war die Führung für die Eislöwen. Rourke Chartier traf in der 23. Spielminute zum verdienten 1:0 für Dresden. Die Gastgeber waren jetzt klar Herr im eigenen Haus. Die beste Ausgleichsmöglichkeit hatten die Roosters in ihrer zweiten Überzahl, die sie ungenutzt verstreichen ließen.
Dann war es aber doch soweit: TylerBoland traf in der 31. Minute mit seinem neunten Saisontreffer zum 1:1. Mit zwei Glanzparaden sicherte Hendrik Hane seinem Team das Unentschieden. Die Iserlohner wurden mutiger, und sie wurden belohnt. Christian Thomas traf in der 37. Minute zum 2:1. Ein möglicher weiterer Treffer wurde nach Videobeweis zurecht nicht gegeben. Acht Sekunden vor der zweiten Drittelpause erhöhte Eric Cornel sogar auf 3:1 für die Roosters.
Daniel Fischbuch sorgt für die Entscheidung
Ins letzte Drittel startete Dresden engagiert, war sichtlich auf Ergebnisverbesserung aus. Noch standen die Roosters stabil in der Defensive. Was durchkam, war eine Beute von Hendrik Hane. Die harmlose Offensive der Eislöwen spielte den Roosters in die Karten. Mitte des letzten Spielabschnitts tauchten die Iserlohner Angreifer mal wieder häufiger vor Juna Olkinuora auf. In der 55. Spielminute erzielte Roosters-Kapitän Daniel Fischbuch quasi mit dem ersten Torschuss im letzten Drittel das 4:1 für die Waldstädter. Es war sein 17. Saisontreffer. Damit war der Deckel drauf auf dem Spiel — und die jubelnden Roosters-Fans sangen auf der Tribüne das „Sauerland-Lied“.
Weiter geht es für die Roosters am Sonntag, 25. Januar. Dann gastieren die befreundeten Straubing Tigers um 14 Uhr in der Eissporthalle am Seilersee. Auch sie bringen ihre Fans im Sonderzug mit.











