Der Rassegeflügelzuchtverein (RGZV) Carthausen hat am Donnerstag, 14. Mai, erneut zum traditionellen „Hähnekrähen“ an der ehemaligen Gaststätte „Krause Buche“ eingeladen. Rund 20 Tiere traten bei dem Wettbewerb gegeneinander an und sorgten für einen ungewöhnlichen Wettstreit am Vatertag.

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Zwei Runden entscheiden über den Sieger

Das Hähnekrähen gehört zu den ältesten Veranstaltungen in Halver an Himmelfahrt. Seit fast 60 Jahren organisiert der RGZV Carthausen das Event.

Der Wettbewerb folgte auch in diesem Jahr einem festen Ablauf: Um 11.30 Uhr ging es für die Hähne in die Körbe, danach begannen zwei Wertungsrunden von jeweils 20 Minuten. In dieser Zeit zählten Schiedsrichter jeden Krähruf — Einfluss darauf durften die Besitzer der Tiere nicht nehmen.  Die Ergebnisse aus beiden Durchgängen ergaben die Gesamtwertung. 

Ein Hahn mit schwarzem, weißem und grünem Gefieder steht in einem Metallkäfig. Er hat einen roten Kamm und einen gelben Schnabel.
Im Käfig zählte jeder Krählaut.
Foto: Victoria Prüß | LokalDirekt

Als Sieger mit den meisten Krährufen ging Lutz Hoffmann aus der Veranstaltung hervor, gefolgt von Christian Gräfe und Svenja Michael. Auch der „umweltfreundlichste Hahn“ – also das Tier mit dem leisesten Krähen – wurde in diesem Jahr erneut gekürt. In dieser Kategorie wurde Norbert Schrage mit seinem Zwerg-Brahma ausgezeichnet.

Geselligkeit im Mittelpunkt

Neben dem Wettbewerb stand das Miteinander im Vordergrund. So nutzten auch Besucher aus der Umgebung die Veranstaltung als Treffpunkt, um den Feiertag gemeinsam zu verbringen — inklusive kulinarischem Angebot, Getränken und Spielmöglichkeiten für Kinder.