Das Halveraner Unternehmerfrühstück am Dienstagmorgen, 12. Mai, bot Raum für Austausch, Inspiration und auch kritische Anmerkungen. Rund 30 Unternehmer nahmen an der Veranstaltung im Feuerwehrgerätehaus teil.
Austausch und Anregungen für die lokale Wirtschaft
Gewerbegebiet Leifersberge, Wohngebiet Herksiepe/Schillerstein und Ökopunkte: Die Stadt Halver verfolgt trotz Herausforderungen wie steigenden Rohstoffpreisen verschiedene Zukunftsprojekte, um den Standort für Unternehmen attraktiver zu gestalten. „Dieser Weg ist genau der richtige", findet Armin Kibbert. Zum ersten Mal nahm er in seiner Funktion als Bürgermeister am Halveraner Unternehmerfrühstück teil, bei dem Unternehmer die Möglichkeit haben, sich auszutauschen.
Impulse geben und Kompetenzen anstoßen
Drei Vorträge standen im Fokus der Veranstaltung – unter anderem stellte Geschäftsführer Ugur Demetgül das Technikzentrum Südwestfalen in Lüdenscheid vor. Ziel der Einrichtung ist es, Jugendliche ab der siebten Klasse schulformübergreifend und kostenlos für technische Berufsfelder zu begeistern. „Wir wollen Impulse geben und Kompetenzen entwickeln, die die Jugendlichen auch an andere weitergeben können", erklärt Demetgül. Herzstück des Technikzentrums sei das Unternehmensplanspiel, bei dem Schüler das Leben in der realen Arbeitswelt simulieren – LokalDirekt berichtete.
Zusätzlich diskutierten die Teilnehmer in einem offenen Austausch darüber, wie das Technikzentrum insbesondere aus logistischer Sicht noch stärker bei Schülern bekannt gemacht werden kann. Als mögliche Ansätze wurde unter anderem vorgeschlagen, dass Schulen den Kulturbus des Märkischen Kreises nutzen könnten, dass das Technikzentrum direkt an die Schulen kommt oder dass verstärkt Praktika angeboten werden.
Mehr Effizienz durch Künstliche Intelligenz
Neben Jasmin Graef, Technologiescoutin bei der Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung im Märkischen Kreis, gab auch Christian Overhage, Gründer und Leiter des MittelstandsCampus NRW, einen Impuls dazu, wie Unternehmen heute mit Künstlicher Intelligenz umgehen sollten. Overhage betonte, dass Arbeitnehmer nicht befürchten müssten, ersetzt zu werden, sondern vielmehr lernen sollten, KI im Arbeitsalltag effizient einzusetzen. „Die Produktivitäts- und Wettbewerbsvorteile sind wirklich enorm", erklärte Overhage vor den rund 30 teilnehmenden Unternehmern.
Bürgermeister Armin Kibbert kündigte an, dass auch künftig regelmäßig Unternehmertreffen stattfinden sollen.








