Es herrschte reges Treiben am Freitag, 8. Mai, in den Räumen des Westfälischen Hofs. Das Netzwerk Flüchtlingshilfe feierte den zehnten Geburtstag der Begegnungsstätte.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Kinder. In der ersten Etage hatten die jungen Besucher die Möglichkeit, an einem Parcours mit insgesamt acht Stationen verschiedene Spiele auszuprobieren. Für die Teilnahme an den Wurf- und Geschicklichkeitsspielen und den Kreativangebot gab's jeweils einen Stempel und zum Abschluss eine Medaille.
Doch auch sonst war einiges los. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, gemeinsam auf die vergangenen zehn Jahre zurückzublicken. Im Flur erinnerten Zeitungsausschnitte und Fotos an frühere Veranstaltungen, Integrationskurse und gemeinsame Aktionen der Flüchtlingshilfe. Geschmückt war die Begegnungsstätte mit internationalen Fahnenketten. Für die Gäste gab es außerdem ein internationales Buffet mit herzhaften Speisen sowie Kaffee und Kuchen.
Die Begegnungsstätte war im Jahr 2016 nach umfangreichen Renovierungsarbeiten eröffnet worden, an denen sich auch Geflüchtete beteiligten. Seitdem dient der Westfälische Hof vielen Menschen als Treffpunkt und Anlaufstelle. Zufrieden zeigte sich auch Irmtraud Quenzel, Gründerin des Netzwerks Flüchtlingshilfe, mit der Veranstaltung: "Es war wirklich viel los heute. Besonders gefreut hat mich, dass auch viele Ehemalige, die mittlerweile von integriert sind, dabei waren. Es ist teils wirklich bewegend zu sehen, was aus den Menschen, die man so lange begleitet hat, geworden ist."









