Nach dem Gebäudebrand am Haunerbusch am 29. April teilt die Polizei mit, dass gegen die Vermieterin aufgrund des Anfangsverdachtes der fahrlässigen Tötung ermittelt wird.
"Die bisherigen Ermittlungen haben ergeben, dass es sich bei den vom Todesopfer bewohnten Räumlichkeiten um Kellerräume gehandelt hat, die nicht als Wohnraum vorgesehen waren. Aufgrund der Gesamtumstände ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft wegen des Anfangsverdachts einer fahrlässigen Tötung gegen die Vermieterin des Hauses", erklärt Polizeihauptkommissar Marcel Dilling, Pressesprecher der Kreispolizeibehörde.
Brandermittler und ein Sachverständiger haben den Brandort bereits am 30. April in Augenschein genommen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit hat ein technischer Defekt an einer Mehrfachsteckdose das Feuer ausgelöst. Der Leichnam des 21-jährigen Todesopfers ist zwischenzeitlich durch die Gerichtsmedizin obduziert worden. Im Ergebnis führten die eingeatmeten Rauchgase zum Tod des Mannes, so die Polizei.
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