„Unser Ziel ist weiterhin Ostern. Aber ja, realistischer ist ein Umzug in den Sommerferien“, berichtet Bauingenieurin Simone Groß von der Gemeindeverwaltung. Fest steht: Die Einschulung der neuen Erstklässler soll im neuen Gebäude erfolgen. Groß: „Da müsste jetzt schon noch etwas ganz Gravierendes passieren, dass das nicht klappt.“ Und auch der Veranstaltung „Rock@School“ am 24. August, stehe – stand jetzt – überhaupt nichts im Weg.
Allerdings weiß die Bauingenieurin auch, dass auf so einer Großbaustelle immer etwas Unvorhersehbares passieren kann: „Wie sagte Herr Röding früher immer so schön: Vor der Schüppe ist dunkel.“ Das Hauptproblem seien die Handwerker. Fachfirmen seien kaum zu bekommen. Die Arbeiten an der Fassade mit den Glaswänden hätten beispielsweise drei Mal ausgeschrieben werden müssen. Das habe viel Zeit gekostet. Hinzu kamen Dinge wie der Wasserschaden im zukünftigen Direktorenzimmer.
Aktuell laufe der Innenausbau weiter. Die Elektriker sind aktiv und es werden in einigen Bereichen Fliesen verlegt. Die Trockenbauer befinden sich in den letzten Zügen. Sie sind aktuell mit Endarbeiten im Gebäude beschäftigt, dort müssen beispielsweise Gewerke, die für andere Handwerker vorbereitet wurden und nun abgeschlossen sind, final geschlossen werden. Zudem wird die Wand zum Altbau im Bereich des neuen Aufzugs/Treppenaufgangs verkleidet.
Der Umzug der Schule hat sich immer wieder verzögert. Ursprünglich sollten bereits die jetzigen Erstklässler dort einziehen, dann hieß es bis Ende 2023, dann Osterferien 2024 und nun Sommerferien. Schüler und Lehrer sind in den Containern gegenüber jedoch gar nicht unglücklich. Die Räume sind hell und geräumig und vor allem ebenerdig. Dennoch freuen sie sich auf das schmucke neue Gebäude, das von Innen kaum wiederzuerkennen ist.









