Lange Zeit blieb unklar, wie es mit der ehemaligen Grundschule Klagebach am Ziegenberg weitergeht. Nachdem der Betrieb am 20. Juni 2007 eingestellt wurde, stand das abgelegene Gebäude leer und wartete auf einen neuen Mieter. Schließlich fanden die Märkischen Werkstätten für einige Jahre dort ein Zuhause, bis sie im vergangenen Jahr auszogen.
Sanierung oder Abriss?
Seitdem wurde das Gebäude, abgesehen von vereinzelten Gruppen und Vereinen, nicht mehr aktiv genutzt. Sowohl der Schulkomplex als auch die Klagebachhalle sind, wie Bürgermeister Jörg Schönenberg erläutert, „in die Jahre gekommen“. Umfangreiche Renovierungs- und Sanierungsarbeiten würden kostenintensiver sein als ein Abriss, so Schönenberg.
Daher wird es höchstwahrscheinlich auf einen Abriss hinauslaufen – und was dann? Es gibt einige Interessenten, erklärt der Bürgermeister: „Wir haben zwei konkrete Angebote bekommen, über die wir im nichtöffentlichen Bauausschuss im Juni nachdenken werden.“
Das Problem mit der Schulstraße
Allerdings könnte die Schulstraße, die zur ehemaligen Grundschule führt, ein Problem darstellen. Obwohl es auf dem Ziegenberg ruhig ist – ein positiver Aspekt für den ein oder anderen interessierten Investor – ist die Schulstraße „ziemlich eng und steil“, sagt Jörg Schönenberg. Ein zu erwartender Begegnungsverkehr sei dort nicht möglich. Deshalb könnte die Zufahrtsstraße die Entscheidung des potenziellen Investors in Zukunft beeinflussen.











