Unter dem Motto „Neue Räume für Verständigung schaffen“ laden die Integrationsagentur des Diakonischen Werkes, griechische Vereine aus Lüdenscheid und die Gesellschaft griechischer Akademiker ab 18 Uhr ins Museum ein. Der Eintritt ist frei.
An diesem Abend soll an den März 1821 erinnert werden. Damals erhoben sich Griechinnen und Griechen gegen die fast 400-jährige Fremdherrschaft des Osmanischen Reiches. Der Befreiungskampf dauerte viele Jahre. Im Jahr 1830 wurde schließlich der griechische Staat gegründet.
Die Besucherinnen und Besucher können zu den Klängen der Musikgruppe Rembetiko tanzen und gemeinsam feiern. Die Anfänge der häufig als „griechischer Blues“ bezeichneten Rembetiko-Musik gehen bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Doch die Hochzeit dieser Musik begann im Jahr 1922 mit einem weltgeschichtlich einmaligen Bevölkerungsaustausch.
Nach dem Ende des Griechisch-Türkischen Kriegs mussten mehr als 1,2 Millionen orthodoxe Griechinnen und Griechen raus aus der Türkei, die mit der Rückeroberung von Smyrna, dem heutigen Izmir, den Konflikt für sich entschieden hatte. Gleichzeitig verließen 500.000 türkischstämmige Einwohnerinnen und Einwohner Griechenland.

Auf dem Programm steht weiter ein Vortrag des Journalisten Miltiadis Oulios. Er spricht über das Thema „Griechischer Unabhängigkeitskrieg: Fakten – Mythen – Folgen“. Bürgermeister Sebastian Wagemeyer und Vassilios Koinis, Generalkonsul Griechenlands in Düsseldorf, werden Grußworte sprechen.
Für das leibliche Wohl sorgen gegen eine kleine Spende der Griechische Tanzverein aus Thrakien, Verein der Griechen aus Pontos Panagia Soumela und der Verein zur Förderung der griechischen Sprache und Kultur.