Wie Killian Behrendt, Vorsitzender des Gemeindesportverbandes (GSV) Schalksmühle, dem Sportausschuss erklärte, plant der GSV am 5. oder 6. Juli 2025 einen „Tag der offenen Sportstätte“. Die Grundidee sei, dass jeder interessierte Bürger in die unterschiedlichsten Sportarten reinschnuppern darf. Dabei soll eine Art „Olympiade“ mit Fleiß- und Leistungspunkten stattfinden, „um dem Ganzen ein wenig Wettkampfcharakter zu verleihen“.
„Ich finde die Idee gut und unterstützenswert“, kommentierte Bürgermeister Jörg Schönenberg den Vorschlag, folgend mit der Frage, welche Sportarten, sei es der Reit- oder Schachverein, unter dem Begriff „Sport“ fallen. „Die Angebote gehen an alle raus. Wer es nicht annimmt, nimmt es nicht an“, stellte Behrendt klar. Auch die UWG steht dem „Tag der offenen Sportstätte“ positiv gegenüber, so Klaus Nelius: „Es ist eine gute Idee, sich der Öffentlichkeit zu öffnen“. Während der Veranstaltung soll ein Buspendelverkehr zwischen den einzelnen Sportstätten eingerichtet werden. Für die Umsetzung soll erstmal ein Betrag von 2000 Euro in den Haushalt 2025 eingeplant werden.
Ausbau der Sportplatztribüne
Zur Weiterentwicklung des Sportplatzes Kuhlenhagen hatte der GSV zwei Anliegen. Einer davon war, der Tribüne „eine angemessene Form“ zu geben. Hinter der Tribüne befinde sich ein Zaun, der nach dem Vorschlag von Behrendt entfernt werden könne, um die Tribüne in eine Art Terrasse mit Überdachung für die Zuschauerschaft zu verwandeln. Eine Vorentwurfsplanung werde man 2024 noch hinbekommen, eine Konkretisierung jedoch nicht, erklärt Schönenberg. Die haushaltsrechtlichen Auswirkungen ergeben sich erst im Haushalt 2025 – die konkrete Höhe der zu bereitstellenden Haushaltsmittel muss noch ermittelt werden.
Darüber hinaus bat der GSV die Verwaltung möglichst noch in 2024 um Prüfung, ob und in welcher Dimension auf dem Gelände des Sportplatzes Kuhlenhagen ein zusätzliches Kleinspielfeld errichtet werden kann. Was Behrendt zudem bemängelt, sind geeignete Sporträume für Nichtballsportarten. „Wir möchten nicht, dass die Thematik vom Blickfeld verschwindet“, betonte Behrendt. Es kam die Bitte auf, dass die Gemeinde bei sämtlichen Grundstückangelegenheiten, in die sie involviert ist, prüft, inwieweit nach den Kriterien gegebenenfalls eine Eignung als Sportraum für Nichtballsportarten bestehen könnte.









