Die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Lüdenscheid lädt für Montag, 9. November, ab 17 Uhr zu einer Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die Pogromnacht am 9. November 1938 ein.

Zu Beginn werden Bürgermeister Sebastian Wagemeyer und Hella Goldbach (Vorsitzende der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit) in Ansprachen an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft erinnern.

Die Veranstaltung findet zunächst an der 1990 enthüllten Gedenktafel an der Rückseite der Stadtbücherei statt. Der vollständige Text auf dieser Tafel lautet: „Hier versammelten sich in den Jahren 1901 bis 1933 die hundert jüdischen Bürger Lüdenscheids zum Gebet. Während der menschenverachtenden Herrschaft der Nationalsozialisten 1933 – 1945 wurden sie verfolgt, gequält, enteignet, vertrieben und ermordet. Ihr Leib verpflichtet uns, für die Würde und Freiheit aller Menschen einzutreten.“

Anschließend findet in der Stadtbücherei ein Programm statt. Es wird gestaltet mit Bläsermusik und Präsentationen von Schülerinnen und Schülern der Adolf-Reichwein-Gesamtschule.

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