Über 100 Schüler haben sich am Fotowettbewerb „Hoffnungsschimmer“ des Bistums Essen beteiligt. In Mülheim wurden nun die besten Bilder ausgezeichnet — sie zeigen Hoffnung, Frieden und Zuversicht aus jugendlicher Perspektive.

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In der Mülheimer Akademie „Die Wolfsburg“ hat das Bistum Essen am Mittwoch, 21. Januar, die Gewinner seines Fotowettbewerbs „Hoffnungsschimmer“ ausgezeichnet. Die Schüler aus dem gesamten Ruhrbistum hatten sich — teils in Teams — seit Sommer vergangenen Jahres mit insgesamt 73 Einsendungen an dem Wettbewerb beteiligt und Fotos mit Motiven eingereicht, die für sie Hoffnung symbolisieren.

„Es ist schön, wie unglaublich facettenreich diese Perspektiven auf Hoffnung sind“, würdigte Theresa Kohlmeyer, Leiterin der Abteilung Liturgie und Glaubenskommunikation im Bistum Essen, die Vielfalt der Einsendungen. Viele der Jugendlichen hätten das Thema Frieden mit ihrer Sicht auf Hoffnung und Zuversicht verknüpft.

Regenbogen trifft Friedensworte

So auch Jod Almuhammadali, dessen Bild „Ein Schimmer Hoffnung im Treppenhaus des Alltags“ die Jury für den ersten Platz auswählte. Das Foto zeigt das Treppenhaus des Friedrich-Albert-Lange-Berufskollegs in Duisburg. Auf den Stufen steht das Wort Frieden in unterschiedlichen Sprachen — und an der Wand leuchtet ein Regenbogen. „Das ist mein Hoffnungsschimmer“, sagt Almuhammadali. Der Regenbogen bleibe nicht für immer, „aber solange er da ist, macht er alles heller“. Der Regenbogen wird auch künftig noch in der Schule zu sehen sein: Almuhammadalis Bild soll in dem Berufskolleg einen festen Platz bekommen.

Feuerwerk als Zeichen des Neubeginns

„Wenn Hoffnung den Himmel erleuchtet“, nennen Hannah Brus, Leonie Schmies und Charlotte Bayer vom Bischöflichen Mariengymnasium in Essen-Werden ihr Bild. Für sie ist „das Silvesterfeuerwerk ein Symbol für Hoffnung, Neubeginn und Licht in dunklen Zeiten“. Da sie den zweiten Preis der Jury nicht persönlich entgegennehmen konnten, überreichte Kohlmeyer die Auszeichnung stellvertretend ihrer Schulleiterin Christiane Schmidt.

„Nicht allein – Gott reicht dir die Hand“

An Michelangelos Gemälde „Die Erschaffung Adams“ erinnert das drittplatzierte Foto von Julia Jadwiga Lipka. „Nicht allein — Gott reicht dir die Hand“ hat die Schülerin der Essener Alfred-Krupp-Schule ihr Bild genannt. „Die Hoffnung liegt in Gott — er sieht dich, hört dich und hilft dir“, schreibt sie dazu. Neben der klaren Botschaft des Bildes lobt die Jury das „innovative Konzept und den hohen ästhetischen Wert der Fotografie“.

Als Preis erhalten die drei Erstplatzierten je ein professionelles Foto-Shooting mit der Fotografin Alexandra Roth aus Mülheim. Zudem lädt das Bistum die Schüler, die die zehn besten Bilder eingereicht haben, zu einem Fotoworkshop mit Roth ein, in dem sie lernen, ihre künftigen Motive noch besser in Szene zu setzen.