Der Berg ist steil, die Einmündung schmal, die Gesamtsituation unübersichtlich: Die Rede ist von dem Übergang vom Flaßkamp auf die B54. Bereits im vergangenen Hauptausschuss fragten die Vertreter der UWG nach dem Stand der Dinge – und auch im Anfragen-Teil der Ratssitzung am Montag, 15. Mai, stellte Harald Haböck eine erneute Sachstandsanfrage.
Gemeinde stellt Antrag auf Bedarfsampel sowie 30er-Zone
Silvia Gonzales Algaba, Mitarbeiterin des Fachbereichs Bürgerdienste und Soziales, gab an, bereits im November bei Straßen.NRW einen Antrag auf eine Bedarfsampel sowie eine 30er-Zone gestellt zu haben: „Dieser wurde jedoch im ersten Schritt abgelehnt.“
Dann jedoch, so Gonzales Algaba weiter, habe sich eine Unfallkommission der Sache angenommen, sich die Situation vor Ort angeschaut und Messungen durchgeführt. „Auf diese Ergebnisse warten wir gerade noch“, erklärte sie. Ihres Wissens nach, so Silvia Gonzales Algaba weiter, sollen zunächst noch weitere Messungen sowohl am Flaßkamp als auch am Strücken von der Kommission vorgenommen werden.

Das bestätigte auf Anfrage von LokalDirekt auch Christof Hüls, Pressesprecher der Polizei des Märkischen Kreises, die ebenfalls Teil der Unfallkommission ist: „Die Kreuzung steht nach wie vor unter Beobachtung. Im letzten Jahr hatte sich der Bereich als Unfallhäufungsstelle herausgestellt. Der Eindruck hat sich in diesem Jahr bislang jedoch noch nicht bestätigt.“ Deshalb seien, so Hüls weiter, am Flaßkamp aktuell „keine Maßnahmen geplant.“ Aber: „Die Kommission tagt das nächste Mal im Juni – dann sehen wir weiter“, erklärt Hüls abschließend.










