In Absprache mit einem vor Ort befindlichen Mitarbeiter der BFU (Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung) traf man sich am Morgen gegen halb 10 an der Absturzstelle. Einsatzkräfte der Feuerwache und Mitglieder der Einheit Ohle wurden durch den Unfallermittler der BFU in die Bergung eingewiesen.
Da man davon ausging, dass bei der Bergung der Flugzeugteile, GFK- und CFK-Fasern verwirbelt werden – aus dem das Flugzeug zum größten Teil besteht -, rüsteten sich fünf Einsatzkräfte mit der Körperschutzform 2 aus. Diese Form 2 besteht bei der Feuerwehr aus einem Anzug, der vor einer Kontamination von festen und eingeschränkt gegen flüssige Stoffe schützt. Dazu wird eine Atemschutzvollmaske mit einem Kombifilter getragen.

Im rückwärtigen Bereich der Unfallstelle wurde ein Dekon-Platz eingerichtet. Durch einen Trupp, ebenfalls unter Körperschutzform 2, wurden dort die Grobreinigung und die Entkleidung durchgeführt. Die Flugzeugteile wurden durch die Einsatzkräfte in einen Lkw eines beauftragten Logistikunternehmens verladen, der die Teile des Wracks zum Hauptstandort der BFU am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg überführt. Nach etwa zwei Stunden war der Einsatz beendet.
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