Eine Lage wie aus dem Unterricht an der Feuerwehrschule: Fast zeitgleich liefen zwei Notfälle bei der Feuerwehr ein - ein vermeintlicher Brand und ein Verkehrsunfall.
Am Montag, 12. Januar, wurde die Feuerwehr zu einem ausgelösten Heimrauchmelder in einem Mehrfamilienhaus in der Dürerstraße alarmiert. Da es laut Anrufern im Treppenraum bereits stark verbrannt roch, wurde noch auf der Anfahrt das Einsatzstichwort erhöht und weitere Kräfte der freiwilligen Feuerwehr nachgefordert. Vor Ort wurde die Tür der betreffenden Wohnung gewaltsam geöffnet und diese von einem Trupp unter Atemschutz begangen. Dabei wurde schnell festgestellt, dass angebranntes Essen der Grund für die Auslösung war.
Noch während dieser Phase wurden die im Einsatz befindlichen Kräfte von der Kreisleitstelke informiert, dass es auf der Herscheider Straße circa in Höhe der Einmündung des Lehmwegs zu einem Verkehrsunfall gekommen war. Unverzüglich wurden freie Kräfte der Feuerwache, sowie der Einheiten Holthausen und Stadtmitte zu diesem Einsatz abgezogen.
An dieser Einsatzstelke stellte sich heraus, dass ein PKW-Fahrer, der in Richtung Herscheid steuerte, gegen eine Stützmauer geprallt und durch den Aufprall auf der Fahrerseite zum Liegen gekommen war. Der Fahrer konnte sich selbstständig aus dem Fahrzeug befreien, wurde vom Rettungsdienst versorgt und in ein Krankenhaus transportiert.
Die Feuerwehr sicherte das Fahrzeug, stellte den Brandschutz sicher und nahm ausgelaufene Betriebsstoffe aus. Nachdem das Fahrzeug von einem Abschlepper geborgen wurde, rückten auch die letzten Einsatzkräfte wieder ein. Die Herscheider Straße war für die Zeit des Einsatzes größtenteils voll gesperrt.






