Die Hauptaufgabe des Plettenberger Weihnachtschores ist mit dem Abschlusssingen an der Christuskirche an Heiligabend getan. Nun trafen sich die Sänger unter der Leitung ihres Vorsitzenden Peter Schlütter in den Räumen des „Plettenberger“-Clubs, um wieder ein Resümee zu ziehen.
Durchaus glücklich zeigte sich Peter Schlütter über die gute Beteiligung an den Probenabenden (Adventssonntage), was sich auch in der gesanglichen Qualität bemerkbar machte. Zusätzlich bot Schlütter eine Wochenprobe an, die ebenfalls gut angenommen wurde, um die einzelnen Stimmen zu proben. Die Auftritte am 2. Adventssonntag im Matthias-Claudius-Haus (M-C-H) sowie am 3. Adventssonntag bei einer Veranstaltung des Lions-Clubs wurden mit herzlichem Dank angenommen. Gerade den Bewohnern des Seniorenzentrums M-C-H vermittelten die Sänger damit eine große Freude.
Auch wenn die Anzahl der teilnehmenden Sänger immer noch nicht zugenommen hat, lässt sich die ehrenamtliche Traditionsarbeit der Männer, die extra an Heiligabend-Abend ihre Familien alleine lassen, um für ihre Mitbürger die alten Lieder nahezubringen, noch sofort setzen. Deshalb stieß die riesige Besucherresonanz in der Hechmecke auf größtes Wohlgefallen und Erstaunen bei den Sängern, aber auch die anderen angesteuerten Punkte waren gut besucht. In die Karten spielte dabei wohl auch das gute Wetter, „es war kalt, trocken, Sangeswetter für uns“, so Schlütter.
Für die kommende Tour 2026 wird noch überlegt, mit welchen Mitteln der Chor, der üblicherweise in dunklen Mänteln unterwegs ist, mehr sichtbar zu machen sei, um Gefahrenmomenten aus dem Weg zu gehen. Der besondere Dank galt Alfred Dattinger, der erneut die Arbeiten um die Päckchenaktion durchführte, den Einkauf dafür tätigte und die Räumlichkeiten zur Durchführung der Verpackung stellte, sowie an Heiligabend noch einiges mehr für die Sänger des Weihnachtschores tätigte. „Auch wenn du es gerne machst, es ist keine Selbstverständlichkeit im klassischen Sinnen. Der Weihnachtschor und auch jeder andere Verein leben nur von solchen Menschen, wie du einer bist“, lobte der Vorsitzende.
Die momentane wirtschaftliche Lage beeinflusst auch den Plettenberger Weihnachtschor. Viele Privatspenden seien viel weniger geworden, auch „größere Firmenspenden waren in diesem Jahr gar nicht dabei oder aber im geringeren Umfang ausgefallen“. Dennoch konnten dank zweier größerer Spenden die Kosten für den Bus, mit dem die Sänger auch entferntere Punkte im Stadtgebiet erreichen konnten, zum größten Teil aufgefangen werden. Diese Kosten würden 2026 wegfallen, da man dann wieder zu Fuß im zentralen Stadtgebiet unterwegs sein wird.
Dankbar sei man über die Barspenden, die man den Sängern auf ihrer Tour per Handschlag zukommen ließ. Dies sei in dem Maße in den vergangenen Jahren nicht so zu verzeichnen gewesen.










