Zu einem frühen Einsatz wurde die Freiwillige Feuerwehr Breckerfeld am Montagmorgen, 12. Januar, gerufen. Um 4.57 Uhr ging der Alarm ein: Ein Schneepflug hatte sich auf der L699 in Höhe Wittenstein festgefahren. Der Löschzug Breckerfeld rückte aus — doch schon auf dem Weg dorthin zeigte sich, wie herausfordernd die Straßensituation war.
"Bereits vor der Ortschaft Altenbreckerfeld behinderten starke Schneeverwehungen die Anfahrt", so die Feuerwehr. Nach der Einmündung zur Straße „In der Sylbach“ sei es dann ernst geworden: "Eine massive Schneewehe, über einen Meter hoch und rund 150 bis 200 Meter lang, versperrte den Weg." In diesem Bereich sei dann schließlich auch das Einsatzfahrzeug der Feuerwehr stecken geblieben.
Mit Schaufel und Spaten machten sich die Einsatzkräfte daran, ihr Fahrzeug aus der Schneewehe zu befreien. Unterstützung kam vom städtischen Bauhof: Ein Unimog half schließlich, das Feuerwehrfahrzeug aus der misslichen Lage zu ziehen. Parallel dazu wurde auch der festgefahrene Schneepflug befreit — dank der Hilfe eines Landwirts aus der Nachbarschaft.
Der Einsatz für die Feuerwehr dauerte gut zwei Stunden.
Straße vorübergehend gesperrt
Da die enorme Schneewehe mit den verfügbaren Räumfahrzeugen nicht beseitigt werden konnte und keine schnelle Entspannung der Wetterlage in Sicht war, fiel gemeinsam mit den zuständigen Stellen eine klare Entscheidung: Die L699 wurde vorübergehend vollständig gesperrt. Inzwischen ist die Strecke wieder freigegeben.









