Mehr Nachhaltigkeit an Halvers Schulen – ein Ziel, das sich die drei Organisatoren des ersten Netzwerktreffens Karla Luchterhandt (Stadt Halver), Nina Neuschäfer (Humboldtschule) und Uta Hentschel (Anne-Frank-Gymnasium) am Dienstag, 27. September, gesetzt hatten.
Individuelle Ideen, Herausforderungen und Stärken der Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit sollen gemeinsam mit den Schulen, Vereinen und Sponsoren entwickelt und besprochen werden. Zur Veranstaltung ebenfalls erschienen waren Vertreter des Baumvereins, der Heesfelder Mühle, der Verbraucherzentrale, des Jugendcafés Aquarium, der Lindenhof -und Regenbogenschule sowie Pädagogen und einzelne Schüler und Lehrer. Das Stichwort: Vernetzung. Wer kann zu welchem Punkt was beitragen? „Ich möchte heute Abend nach Hause gehen und wissen, woran wir gezielt arbeiten müssen“, erklärte die städtische Klimaschutzmanagerin Luchterhandt.
Aufgeteilt in verschiedene Gruppen (Grundschulen, weiterführende Schulen, Schüler, Jugendarbeit und „Sonstige“) hatten die Teilnehmer 20 Minuten Zeit, Vorschläge und Lösungen zu den folgenden Fragen zu erarbeiten: Was wurde bereits getan? Welche Materialen fehlen? Kennen Sie bereits Sponsoren? Und vor allem: Was wünschen Sie sich für die Zukunft?








Schnell wurde deutlich: Die Zusammenarbeit mit anderen Halveraner Schulen soll durch Kooperationen gestärkt werden – zum Beispiel durch gemeinsame AGs. Dafür möchte sich die Schulleiterin der Lindenhofschule Monika Lauterbach einsetzen. Die Humboldtschule will zukünftig auf Einwegprodukte verzichten – ein Fairtrade-Kiosk steht im Raum. Schüler des Anne-Frank-Gymnasiums (AFG), die sich bereits an Müllsammel-Aktionen aktiv beteiligt haben, fordern vor allem stufenübergreifendes Handeln. Das heißt: „Mehr Engagement in den Unterstufen fördern“, sagt Carolin, Schülerin des AFGs. Die Bereitschaft, in die „FridaysForFuture“-AG beizutreten, würde beispielsweise in einigen Stufen fehlen.



Martin Halbrügge vom Baumverein möchte mehr Präsenz zeigen. Kontakte mit den Schulen zu knüpfen, sei noch ein bestehendes Problem. Trotzdem „muss man an der Sache dran bleiben und die Zusammenarbeit stärken“, sagte Halbrügge. Der Umweltberater für die Verbraucherzentrale, Michael Lücker, möchte mit einer anderen Idee überzeugen: Ein Regenwassersammel-Projekt. Lücker machte darauf aufmerksam, dass „wir vier heiße Sommerjahre hatten“ – Das angesammelte Regenwasser könne dann zum Beispiel zum Gießen von Gärten genutzt werden.
Nach einer guten Stunde hatten die Teilnehmer viele Ideen und Anregungen zusammengetragen. Karla Luchterhandt wird diese nun bündeln und schlug im Anschluss ein zweites Netzwerktreffen vor. Ein Termin wird bekanntgegeben.













