Iserlohn Roosters – Düsseldorfer EG 1:2 n.V. (0:1, 1:0, 0:0, 0:1)
Mit seinen beiden Toren in der 16. Spielminute zum 0:1 sowie nach 109 Sekunden in der Overtime sicherte er den Landeshauptstädtern zwei Punkte. Für die Roosters blieb zumindest ein Zähler und damit der vorletzte Tabellenplatz. 3.893 Zuschauer waren zum West-Derby in die Balver-Zinn-Arena gekommen. Die Gäste hatten zahlreiche Anhänger mit zum Seilersee nach Iserlohn gebracht.
Gespannt waren die Roosters-Fans auch auf den Einstand von Neuzugang Brandon Gormley. Er machte ein gutes Spiel und sorgte für die erhoffte zusätzliche Stabilität in der Defensive. Sekunden vor der Schlusssirene hatte er mit einem Pfostenkracher beinahe sogar noch für den Siegtreffer gesorgt. Bei den Gästen durfte der neu verpflichtete Luke Green mitwirken, auch er machte ein gutes Spiel. Die Landeshauptstädter konnten sich zudem auf noch mehr Ex-Iserlohner auf dem Eis verlassen. Mit Verteidiger Torsten Ankert stand der langjährige Roosters-Kapitän in der DEG-Defensive und Stürmer Alexander Baum lernte sein Eishockey-Handwerk seinerzeit im Roosters-Nachwuchs.
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Die Erwartungen der Zuschauer an dieses West-Derby waren entsprechend hoch – dem Verlierer des Kellerduells drohte die „Rote Laterne“ am Tabellenende, die Düsseldorf gerne am Seilersee abgegeben hätte. Daraus wurde allerdings nichts. Aufgrund des Punktgewinns bleiben die Sauerländer einen Zähler vor den Rheinländern.
Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Die Roosters kamen einmal mehr besser in die allerdings an Höhepunkten arme Begegnung. Was aufs Tor kam, das räumten die guten Torhüter – Hendrik Haukeland bei Düsseldorf und Andreas Jenike bei den Iserlohnern – gekonnt weg. In der 16. Spielminute war aber auch Jenike gegen den Schuss von Alec McCrea machtlos. Die Gastgeber antworteten mit wütenden Angriffen. Es blieb aber bis zum ersten Pausentee beim 0:1 aus Sicht der Iserlohner.
Zu Beginn des zweiten Drittels mussten die Hausherren insgesamt vier Minuten in Unterzahl überstehen. Das gelang auch dank Andreas Jenike. Für den Ausgleich der Roosters sorgte dann in der 36. Spielminute Cedric Schimenz. Weitere Tore blieben aber Mangelware. Auch im letzten Drittel neutralisierten sich beide Teams weitestgehend. Dabei hatten die Roosters noch Sekunden vor der Schlusssirene mit einem Pfostentreffer durch Neuling Brandon Gormley sogar noch die Siegmöglichkeit in der regulären Spielzeit auf dem Schläger.
In der anschließenden Overtime sorgte Alec McCrea nach 1:49 Minuten mit seinem zweiten Tor für den Sonderpunkt für die DEG. Die Roosters warten somit weiter auf den ersten Heimsieg der Saison.
Für die Sauerländer geht es am Freitag daheim gegen die Augsburger Panther weiter, Düsseldorf muss zu den starken Schwenninger Wild Wings.









