Wie der Ruhrverband mitteilt, wurden seit August auf einer rund 800 Quadratmeter großen Fläche an der so genannten „Luftseite“ der Staumauer (also der Seite, die vom Wasser abgewandt ist) zunächst alle Fugen ausgestemmt, lockere Steine verankert oder ausgetauscht und die Fläche gestrahlt. Anschließend wurde das Bruchsteinmauerwerk nach dem Vornässen im Trockenspritzverfahren neu verfugt. „Damit der markante Charakter des Bruchsteinmauerwerks erhalten blieb, wurden die Köpfe der einzelnen Steine nach dem Zuspritzen direkt wieder freigekratzt und abschließend durch Sandstrahlen gereinigt“, so der Ruhrverband.
Die bisherigen Instandsetzungsarbeiten fanden in dem in Fließrichtung linken Drittel der Staumauer statt und beschränkten sich dabei wiederum auf das untere Drittel, da dort die Schäden durch Pflanzenbewuchs und Witterungseinflüsse aufgrund des flacheren Neigungswinkels am größten gewesen seien. Lediglich das Gerüst habe bisher wegen des Wintereinbruchs noch nicht abgebaut werden können – dies werde nachgeholt, sobald die Temperaturen es zulassen.
Zweiter Bauabschnitt ab Spätsommer 2024
Das mittlere sowie das in Fließrichtung rechte Mauerdrittel folgen in den nächsten beiden Bauabschnitten, ehe im vierten und letzten Bauabschnitt das Tosbecken instandgesetzt wird. „Bis zum Abschluss des gesamten Bauprojekts wird es voraussichtlich noch drei Jahre dauern“, heißt es in der Pressemitteilung. Der Start des zweiten Bauabschnitts sei für den Spätsommer und Herbst 2024 geplant.









