Ausgangspunkt war ein Info-Abend am 15. November, zu dem der Ortsverband „Die Grünen“ eingeladen hatten (wir berichteten). Dabei war angeregt worden, sich bei einem Energie-Stammtisch vertiefend und fortlaufend zu informieren. Gerd Clever vom Orga-Team führte kurz ins Thema ein. Martin Halbrügge befasste sich im ersten Teil des Abends mit den Auswirkungen der Verbrennung fossiler Brennstoffe auf unser Klima und die daraus resultierende Notwendigkeit der Energiewende. Ausstieg aus Öl und Gas und weiterer Ausbau der regenerativen Energien aus Sonne und Wind, die heute bereits einen Anteil von circa 50 Prozent an der Stromerzeugung haben, seien das Gebot der Stunde.
Da insbesondere die Windenergie in der kalten Jahreszeit zu einer hohen Stromproduktion beiträgt und für den Betrieb von Wärmepumpen zur Heizung unserer Gebäude gerade dann Strom gebraucht wird, ergibt sich hier eine gute Ergänzung.
Gute Planung nötige Grundlage
Im zweiten Teil standen Technik und Wirkungsgrad von Wärmepumpen im Fokus. Diese können durch den Einsatz von einer Kilowattstunde (kWh) elektrischer Energie der Umgebungsluft circa drei kWh thermischer Energie entnehmen und damit wirkungsvoll für die Gebäudeheizung eingesetzt werden. Dass dabei viele Parameter der Heizungsanlage und des zu beheizenden Gebäudes beachtet und geplant werden müssen machte Energie-Techniker Denis Schmitz in seinem Vortrag deutlich.
Grundlage für einen Umstieg auf Wärmepumpen ist eine gute Wärmebedarfsplanung. Dabei spielen Lage der Räume und Zustand des Gebäudes eine Rolle. Dass solche Anlagen erfolgreich betrieben werden können, konnte Denis Schmitz anhand der Betriebsdaten belegen. Kritische Nachfrage gab es zum Einsatz in Grenzbereichen, etwa bei Kälteperioden oder auch in altbauten. Der Energie-Fachmann sieht auch kein Problem darin, moderne Wärmepumpe bei Altbauten einzusetzen.
Das Thema Kosten und Förderungen von Wärmepumpen soll vertieft werden. Wünsche gingen in die Richtung, die Energiesituation auch umfassender zu betrachten, auch mit lokalem Bezug, so Gerd Clever, der sich über die gute Resonanz freute. Geplant ist ein weiteres Treffen im Februar. Dann dürften auch die Rahmenbedingungen wie Förderung und Verfügbarkeit klarer sein.










