„Buskultur: Kultur trifft Mobilität“ lautete das Motto, welches am Rathausplatz mit Musikern, Ehrenamtlichen, Vereinen und der Familie Mischnick präsentiert wurde. Die Europäische Mobilitätswoche (EMW) zielt darauf ab, den Bürgern die gesamte Bandbreite nachhaltiger Mobilität vor Ort näherzubringen. Während der Veranstaltung sorgte das Duo Christian Breddermann und Erkan Besirlioglu für musikalische Unterhaltung auf der Cajon und der Gitarre.
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Vielfältiges Programm am Rathausplatz
„Fahrgäste sind während der Corona-Zeit zurückgegangen“, erklärte Harry Haböck, Vorsitzender des Bürgerbusvereins Schalksmühle, im Gespräch mit LokalDirekt. Viele hätten sich während der Pandemie umorientiert oder ihren Führerschein gemacht.
Präsenz zu zeigen sei daher eine wichtige Komponente für den Verein, der auch in der Europäischen Mobilitätswoche vertreten ist. Das Ziel sei nicht nur, die Fahrgäste zum Mitfahren zu motivieren, sondern auch neue Fahrer für den Verein zu gewinnen.
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Einige Meter entfernt beriet die Familie Mischnick über verschiedene Hilfsmittel zur Unterstützung der Mobilität im Alltag. Ihr Fokus liegt darauf, die Beweglichkeit von pflegebedürftigen Menschen zu fördern und ihnen ein stressfreies Leben zu ermöglichen. Ihr Sortiment umfasst klassische Rollstühle und Gehstöcke sowie Elektro-Mobile, die bei längeren Strecken oder beim Einkauf behilflich sein können. Interessierte hatten sogar die Möglichkeit, eine kleine Spritztour auf dem Rathausplatz zu unternehmen.
Im „Märchenbus“ der MVG las Brigitte Termath aus dem Buch „Der Bücherfresser“ vor und zog die neugierigen Kinder in ihren Bann.
Sauerländer Jungs sammeln Spenden
Borsch und Bockwürstchen servierten die Sauerländer Jungs gemeinsam mit den Ehrenamtlichen Uwe und Doris Rittinghaus. Flüchtlinge und Bedürftige konnten sich eine kostenlose Mahlzeit nehmen, während gleichzeitig Spenden für die Awo Kita Farbenspiel in Meinerzhagen und die Therapie- und Lebensgemeinschaft Armbrüster in Halver gesammelt wurden. „Wir haben es uns auf die Fahne geschrieben, Leuten zu helfen, die es am meisten benötigen“, erklärte Thorsten („Thorty“) Bohmann die Motivation des Vereins.
Kinder mit individuellen Herausforderungen sollten demnach unterstützt und gefördert werden. Er verwies auf die Awo, die mit den Spenden therapeutische Hilfsmittel anschaffen möchte. „Ohne unsere Hilfe können diese Kinder nicht groß werden“, betonte er und machte auf die Spenden aufmerksam.
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Darüber hinaus füllten sie ihren Lkw, der am 20. Oktober mit zwei weiteren Lastwagen an die ukrainische Grenze fahren soll, mit Klamotten, Schlafsäcken, Verbandskästen, Heizmaterial und vielem mehr. „Wir nehmen so ziemlich alles mit, was man uns spendet“, erklärte der zweite Vorsitzende Volker Wagemeyer im Gespräch mit LokalDirekt.









