Ein Abend für Vorleser und Zuhörer

Am 20. November findet wieder der bundesweite Vorlesetag statt. Die Integrative Kulturwerkstatt „Alte Schule“ ist wieder dabei.
Gelesen wird im Bistro 95 an der Bräuckenstraße 95 (Schneckenhaus) in Kooperation mit dem Studjo des Johanneswerkes. Der Eintritt ist frei. Reservierung unter Vorlesetag 2026 im Bistro 95 ist erwünscht.
Die Gastronomie ist ab 18 Uhr geöffnet. Die Besucherinnen und Besucher können sich auf einen bunten Abend mit Autorinnen und Autoren, Geschichten und musikalischer Untermalung freuen.
Mit dabei ist Carina Büdenbender. Sie schreibt unter dem Pseudonym Lou Cypher. Carina Büdenbender ist gelernte Offsetdruckerin und arbeitet als Print Operator im Bereich Digitaldruck/Werbetechnik. Sie wurde in Lüdenscheid geboren und wuchs abwechselnd dort und in Halver auf. Mit 19 Jahren fing sie an, die traumatischen Erlebnisse aus ihrer Kindheit aufzuschreiben und ihre Texte über die Jahre hinweg, um Situationen aus dem Alltag mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung zu ergänzen. Daraus entstand der autobiografische Roman „Verrückt, dass Fallen nicht Fliegen ist“, mit dem sie sich zurzeit auf Verlagssuche befindet.
Carina Büdenbender ist Vorstandsvorsitzende des CSD Lüdenscheid e.V. und Mitglied verschiedener linker Aktionsgruppen, die sich für soziale Themen und Feminismus engagieren. Beim Vorlesetag 2026 liest sie aus ausgewählten Teilen ihres Manuskriptes.
Vincent Pauls ist hauptberuflich ohne Beruf. Er hat großes Interesse an Filmen und Kino, Literatur und Sprache. Seine zweite große Leidenschaft neben dem Reisen ist das Sammeln von Gräbern berühmter Persönlichkeiten. Ursprünglich kommt er aus der Lyrik und Slam-Poetry, liest diesmal jedoch eher autofiktionale Texte, von denen einer sehr düster und der andere hoffentlich lustig ist.
Carla Wüst ist FSJlerin in der Kulturwerkstatt. Sie hat 2025 einen Workshop von Poetry Slammer Marian Heuser besucht. Seither schreibt sie immer wieder auf, was sie denkt. „Schreiben ist für mich Selbsttherapie“, sagt sie.
Pierre Stoltenfeldt wurde 1983 zwischen glücklichen Kühen und unglücklichen Evangelikalen im hessischen Hinterland geboren. Nach einem langen und eher ziellosen Studium von Englisch und Deutsch auf Lehramt fand er über einige Umwege doch noch zu seinem Kindheitsziel: dem Theater. Heute arbeitet er als Dramaturg und Theaterpädagoge am Apollo-Theater und am Bruchwerk Theater in Siegen, schreibt Prosa und Theatertexte und ist Teil des Schreibkollektivs DRAMA STREICHFETT.
Musiker mit Hang zur Lyrik
Silke Deinert hat bereits an mehreren Vorlesetagen teilgenommen. Sie wird auch dieses Jahr mit viel Leidenschaft beim diesjährigen Vorlesetag dabei sein. Ihre Geschichten umfassen Genres wie Märchen und Krimis. Was ihre Geschichten so einzigartig und spannend macht, sind die Schauplätze und diverse Charaktere, die mit viel Liebe zum Detail beschrieben werden.
Max Jalaly, geboren 1969 in Bochum, ist Heilerziehungspfleger und Mitarbeitendenvertreter beim Johanneswerk. Er ist leidenschaftlicher Bassist und spielt in verschiedenen Jazz- und anderen Bands. Privat beschäftigt er sich gerne mit Lyrik und wird eigene und fremde komische Gedichte rezitieren.
Pauline Hedfeld spielt seit circa vier Jahren Theater. Lesen und Theater spielen sind zwei ihrer größten Leidenschaften.
Die Wochenzeitung DIE ZEIT, die Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung seit vielen Jahren am dritten Freitag im November dazu auf, ein öffentliches Zeichen für das Vorlesen zu setzen.








