„C3-Slim Corpuls“ und „SkillQube C3“ heißen die neuen Trainings- und Arbeitsgeräte für das DRK. Und sie haben einiges drauf, um die Rettungskräfte präzise auf den Ernstfall vorzubereiten. Die DRK-Notfallsanitäter können mit ihnen den Blutdruck sowie die Sauerstoffsättigung am Patienten messen, die Herz- und Pulsfrequenzen überwachen und vieles mehr.
Die Geräte bestehen aus einem EKG-Monitor. „Auf diese Weise können sie den Rettungssanitätern bei echten Notfällen behilflich sein oder realistische Krankheitsverläufe zur Übung haarklein simulieren“, erklärte DRK-Rotkreuzleiter Tobias Schmidt am Montag, 31. Juli. Insbesondere zu Übungszwecken mit der Feuerwehr oder an Fortbildungen kommen die Neuanschaffungen zum Einsatz.
Das LEADER-Förderprogramm „Oben an der Volme“ unterstützte den Erwerb mit einer 80-prozentigen Förderung, denn die medizinischen Geräte kosten ein kleines Vermögen. Etwa 20.000 Euro hätte das DRK allein für die beiden „Second-Hand“-Geräte aufbringen müssen. Das ist laut Schmidt für einen kleinen Verein gar nicht zu bewältigen. „Wir danken euch für euren Einsatz“, betonte Regionalmanagerin Friederike Bönnen, die das Kleinprojekt betreute. „Mit diesem Projekt kann vielen Menschen geholfen werden. Daher freuen wir uns, einen Beitrag mit leisten zu können“, so Bönnen weiter.

Es ist bereits das zweite Mal, dass eine LEADER-Förderung im Deutschen Roten Kreuz für einen Aufschwung gesorgt hat. Schon im Corona-Jahr 2020 wurden Übungspuppen – Erwachsene, Junior und Babypuppe- angeschafft, „die die Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes um einiges erleichterte“. So könne viel Zeit gespart werden, wie etwa beim Schminken von Verletzungen an Darstellern.









