Bundesweit zählte der ADAC im vergangenen Jahr 474.000 Verkehrsstörungen. Mit nahezu 160.000 Staus und damit mehr als einem Drittel (33,72 Prozent) aller Stauereignisse bleibt Nordrhein-Westfalen Stauland Nummer eins. Der Autobahnabschnitt mit den meisten Staus (12.546) war laut ADAC-Staubilanz dabei die A43 zwischen Wuppertal und Recklinghausen.
Auf den mehr als 2.200 Autobahnkilometern in Nordrhein-Westfalen summierte sich die Dauer aller Verkehrsstörungen im Jahr 2022 auf 104.191 Stunden. Damit steckten Autofahrer allein auf NRWs Autobahnen umgerechnet 4.341 Tage in Staus und stockendem Verkehr fest. 2021 waren es mit etwa 106.500 Staustunden (4.437 Tage) nur wenige mehr. Im Jahr vor der Corona-Pandemie (2019) lag die Staudauer mit 170.500 Stunden (7.104 Tage) allerdings noch deutlich höher.
Für 2023 rechnet der ADAC nicht nur mit einem steigenden Verkehrsaufkommen auf den NRW-Autobahnen. Auch die Baustellen- und Brückensituation in Nordrhein-Westfalen bleibe angespannt. Nähert sich der Berufspendlerverkehr weiter dem Vor-Corona-Niveau an, drohe ein Stauchaos.









