In der jüngsten Sitzung des Feuerwehr- und Katastrophenschutzausschusses stand der geplante Erweiterungsbau des Feuerwehrhauses im Mittelpunkt. Michael Holke vom beauftragten Planungsbüro WP Architekten stellte den aktuellen Stand der Planung vor und erläuterte die vorgesehenen baulichen Veränderungen.
Architekt Michael Holke präsentierte das künftige Konzept für den Standort. Geplant ist der Neubau einer modernen Fahrzeughalle, während die bestehende Halle, die den heutigen Anforderungen nicht mehr entspricht, zurückgebaut werden soll. Ziel ist es, die räumlichen und funktionalen Abläufe innerhalb des Feuerwehrhauses deutlich zu verbessern. Teile des vorhandenen Gebäudebestands sollen erhalten bleiben und in die neue Gesamtstruktur integriert werden.
Das vorgestellte Raumkonzept umfasst neben neuen Umkleide- und Sanitärbereichen auch Schulungs- und Büroräume. Darüber hinaus sind Flächen für die Jugendfeuerwehr sowie den Rettungsdienst vorgesehen. Zusätzliche Fahrzeugstellplätze sollen den wachsenden Anforderungen im Einsatzbetrieb Rechnung tragen.
Nach Angaben der Planer liegt ein besonderer Fokus auf einer funktionalen und langfristig nutzbaren Gestaltung des Gebäudes. Auch energetische Aspekte fließen in die Planungen ein. Vorgesehen ist unter anderem der Einsatz einer Wärmepumpe zur Unterstützung der bestehenden Heiztechnik. Zudem soll auf der Dachfläche eine Photovoltaikanlage installiert werden.
Im anschließenden Austausch innerhalb des Ausschusses wurden insbesondere Fragen zur zukünftigen Kapazität des Gebäudes diskutiert. Dabei ging es unter anderem um die Entwicklung der Jugendfeuerwehr und mögliche Erweiterungsbedarfe. Michael Holke erklärte, dass sich die bisherigen Planungen an den derzeit zugrunde gelegten Bedarfszahlen orientieren. Anpassungen im weiteren Verlauf des Projekts seien jedoch weiterhin möglich.
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